Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist die WM in Südafrika am Sonntag nach dem Ausscheiden Spaniens zu Ende gegangen. So also leider auch unser Tippspiel.
Da ich in den letzten 3 Tagen noch keine Lobeshymnen über mich gehört oder gelesen habe, muss ich das nun selber in die Hand nehmen. Also: ICH habe das Tippspiel gewonnen, yeah! ICH! ICH! ICH!
Und nun kommt mir nicht mit Ausreden wie “Aber ich habe x mal vergessen zu tippen” oder “Ich habe die Zahlen auf der Tastatur verwechselt”. Ein guter Tipper braucht auch Konzentration.
Heute zufällig in der Mensa an der BHT Berlin gesichtet:
Am meisten erstaunt war ich darüber, dass Turbostaat in Zossen auftritt. Das ist schon geil. Vor allem, weil ich die auf dem Immergut-Festival verpasst habe. Natürlich ist die Anti-Nazi-Demo auch wichtig und wer Zeit hat, sollte da unbedingt mitmachen.
Mehr Infos zur gesamten Veranstaltung gibt’s hier.
Ich möchste euch diesen lustigen Beitrag aus der sonst eher unlustigen “heute-show” nicht vorenthalten. Darin interviewt der ehemalige Titanic-Chefredakteur und jetziger Bundesvorsitzender der Partei Partei Martin Sonneborn einen führenden Pharmalobbyisten und lässt diesen gar nicht gut dastehen.
Und der simple Trick von Sonneborn ist: Umgekehrte Psychologie! Denn Sonneborn möchte natürlich ein rein positives Bild von der Pharmaindustrie darstellen (ist ja schließlich für den Rentner-Sender ZDF) und bietet seinem Interviewpartner sogar die Korrektur seiner Antworten an. Doch irgendwie bekommt der es trotzdem nicht auf die Reihe und verplappert sich immer wieder, was zu sehr interessanten Geständnissen führt.
So könnte investigativer Journalismus funktionieren.
Da ich bei meinem Studium relativ viel mit Linux zu tun habe, fand ich es mal an der Zeit ein Linux auf meinem Macbook zu installieren. Als Linux-Noob habe ich mich für Ubuntu bzw. Kubuntu (Ubuntu mit KDE statt GNOME) entschieden. Weil nutzerfreundlich und eine Riesen-Community und so. Aber bevor ich Ubuntu als zweites Betriebssystem installieren wollte, hielt ich es für angebracht, zunächst mal mein Macbook völlig platt zu machen und Snow Leopard neu zu installieren.
Da das DVD-Laufwerk meines Macbook keine CDs und keine DVDs mehr mag, musste ich Snow Leopard vom USB Stick installieren. Dies gestaltete sich schwieriger als geplant, da das Festplattendienstprogramm sich weigerte, das Image der Installations-DVD von Snow Leopard auf meinem USB Stick wiederherzustellen. Angeblich müsse vor dem Wiederherstellen unbedingt ein “Imagescan” durchgeführt werden. Also wollte ich einen Imagescan durchführen. Was auch immer das sein sollte. Wenn ich das Image mit dem Festplattendienstprogramm überprüfen wollte, kamen so komische Fehlermeldungen wie “Ungültiges Argument” oder “Dieses Image hat keine Prüfsummeninformationen”. Das Image hatte ich zuvor mit Windows auf meinem PC erstellt, also kann es sich dabei nur um eine gemeine Verschwörung von Apple handeln.
Nach einer Google-Suche fand ich dann heraus, wie man einen Imagescan mithilfe des Terminals durchführt. Aber auch das wollte nicht klappen. Nach einer weiteren Google-Suche fand ich dann heraus, wie man das Image wiederherstellt ohne Imagescan. Ja doll. Endlich schien mal was zu funktionieren. Doch ich hatte ein mulmiges Gefühl, da ich befürchtete, dass der USB-Stick zu klein für das Image sein könnte. Statt der angeblichen 8 GB passen da nämlich nur 7,6GB rauf und das Image war rund 7,7GB groß. Also keine guten Vorrausetzungen. Doch irgendwie wurde letztendlich, der Meldung nach zu urteilen, ehe nicht alles auf den USB Stick kopiert.
asr: did not copy blessed information to target, which may have missing or out-of-date blessed folder information.
Ich hoffte mal, dass diese “blessed information” nicht so wichtig waren und startete auf gut Glück die Installation. Vorher hatte ich bereits das rEFIt-Bootmenü installiert, welches beim Start des Macs eine Übersicht aller startfähigen Partitionen und Laufwerke anzeigt.
So. Macbook neugestartet, beim rEFIt-Bootmenü den USB Stick ausgewählt und ab ging’s. Da ich das Macbook wirklich jungfreudig haben wollte, habe ich zunächst die Festplatte formatiert und mit Nullen überschrieben. Nach einer Stunde und zwei Bieren später konnte es dann weitergehen. Ich habe gleich mal 2 Partitionen erstellt, eine für MacOSX und eine für Linux, und dann wurde endlich Snow Leopard installiert. Erfreulicherweise ohne irgendwelche Komplikationen. Damit war der erste Schritt getan.
Hier gibt es übrigens eine schöne Step-by-Step-Anleitung fürs Installieren von MacOSX per USB-Stick.
***
Eigentlich sollte nun folgen, wie man Ubuntu vom USB Stick auf einem Macbook installiert, doch leider wollte es bei mir nicht klappen. Theoretisch ist es ganz einfach. Man muss einfach nur diese Anweisungen befolgen. Bei mir hat es trotzdem nicht funktioniert. Entweder kam ein schlichter “Boot error” oder das Bild wurde lustig bunt. Ich denke das Problem liegt darin, die “grub.cfg” richtig zu konfigurieren.
Damit war mein Projekt, Ubuntu auf meinem Macbook zu installieren, vorerst gescheitert. Ich wartete nun auf ein externes DVD-Laufwerk, welches mir ein freundlicher Kommilitone auch einige Tage später verlieh. Der Rest war dann kinderleicht: Wieder rEFIt installiert, CD ins Laufwerk, Macbook rebootet und Installationsanweisungen befolgt. Fertig.
Doch bevor man Ubuntu auf dem Macbook installiert, sollte man sich selbstverständlich erkundigen, wo es zu Kompabilitätsproblemen kommen kann. Dafür gibt’s hier eine schöne Übersicht. Worauf man außerdem noch achten sollte, ist die Partitionierung. Man sollte sich schon vorher überlegen, wieviele Partitionen man brauch und diese eventuell vorher schon anlegen. Man kann es natürlich auch mit dem im Installationsprogramm enthaltenen Partitionsmanager machen.
Man sollte mindestens 2 Partitionen für Ubuntu einplanen. Zum einen die Root-Partition, auf der das OS und die Programme installiert werden und zum anderen eine Swap-Partition, die in der Regel so groß wie der Arbeitsspeicher sein sollte. Empfehlenswert ist außerdem eine Home-Partition für die persönlichen Daten. Mehr Informationen zum Partitionieren gibt’s hier. Ich habe einfach meine Linux-Partition mit dem Partitionsmanager in eine Root- und eine Swap-Partition aufgeteilt.
So, das war’s dann auch schon. Jetzt sollte man bei jedem Start zwischen MacOSX und Ubuntu wählen können.
+++ In Cardiff wurde der wahrscheinlich kürzeste Radweg der Welt gebaut. +++ Was England kann, können wir schon lange und viel besser: Sinnlos Geld im Straßenverkehr verballern+++ Was China alles im Internet zensiert in einer Neuauflage +++ Nichts für Arachnophobisten: Die beeindruckende Lego-Spinne von Doctor Mobius. +++ A propos Bausteine: 8-Bit-Spiele-Klassiker erobern unsere Welt +++ Wenn Kinderzeichnungen zum Leben erweckt werden, sieht das so aus. +++ Eine hochinteressante Doku über Cannabis, die man sich allerdings nicht völlig breit angucken sollte +++ Und für alle, die die berüchtigte Facebook-Folge von Southpark noch nicht gesehen haben, hier ist sie+++
Heute ist der 3/14 – im amerikanischen Datumsformat geschrieben. Das sind bekanntermaßen die ersten 3 Ziffern der Kreiszahl π (Pi). Darum wird heute, um ganz genau zu sein um 1 Uhr 59 und 26 Sekunden, der Pi-Tag gefeiert.
Begründet wurde der inoffizielle Feiertag von Larry Shaw aka “Prince of Pi”, der am Exploratorium in San Francisco arbeitet. Dort wurde 1988 zum ersten Mal der Pi-Tag gefeiert. In den USA ist der Pi-Tag mittlerweile schon Tradition. An den amerikanischen Schulen finden z.B. Kuchenwettessen statt (weil Kuchen = engl. pie) oder Wettkämpfe im Aufzählen der Nachkommastellen von Pi. In Deutschland allerdings wird der Pi-Tag kaum begangen. Ich finde, es wird Zeit, dass sich das ändert.
Also ladet eure Freunde auf einen kreisförmigen Kuchen ein, testet, wer mehr Dezimalstellen von Pi aus dem Kopf aufzählen kann und denkt daran, wie arm dran wir ohne Pi wären. Mehr Tipps wie man den Pi-Tag richtig feiert gibt es hier.
Und nun alle zusammen:
P.S. Der Albert hat übrigens heute auch Geburtstag.
+++ Der elektrische Reporter erklärt was Fabbing ist und wie es unsere Zukunft verändern könnte. +++ Google hat 150 Stunden Videomaterial zur transsibirischen Eisenbahn online gestellt. (Falls ihr mal nichts zu tun habt…) +++ Ein bewegtes Leben in über 9000 Fotos überaus bewegt erzählt, geniale Werbung von Olympus +++ Parkhäuser sind sehr verwirrend, vor allem für Frauen, das wissen wir ja nun alle, das hier könnte eine mögliche Lösung aus dem Dilemma sein +++ Bei dem schönen Wetter draußen, sollte man sich auch sportlich betätigen: Karten in Hüte werfen wäre doch gut – kann man aber auch online machen… +++ Warum sind Flugtickets eigentlich dermaßen hässlich? Das hat sich Tyler Thompson auch gefragt und einfach mal ein paar schönere Bordkarten entworfen+++ Von China lernen, heißt siegen lernen… oder wie man mit dem geringsten Aufwand das Optimum erreicht. +++ Wo wir schon bei China sind: Chinese owned Amerikaner, köstlich +++ Und zum Schluss: Typen mit coolen Brillen.+++
buzze: Naja Moritz, der Großteil ist halt am schuften. Die faulen Studenten müsste man mal mobiliseren glaube ich :) Heute ist nicht aller Tage, wi...
Christian: Die letzten Monate ist ein bisschen die Puste ausgegangen und ich komme trotzdem immer wieder zurück. Ist halt sehr gemütlich bei euch. Das ...
Moritz: Sind doch eh Ferien :) ...zumindest bei einem Teil von euch ;)
Henry: Ich denke, bei so tollen Menschen lohnt sich das Warten auch. :)
Felix: Naja, auch eine Wüste kann irgendwann erblühen, wenn jemand Wasser raufkippt. Ich bin noch in Hoffnung!
Robert: Da kann ich celle nur recht geben...hier ist seit monaten nichts los...leider und schade