Netz

Fake Check: Speed-Drawing Penspinning Skills

Der eine oder andere kennt von Youtube her bestimmt diese Superzeichner, die innerhalb von ein paar Minuten die dollsten Bilder zu Papier bringen. Und dann gibt es noch jene, die mit dem Stift lieber die übelsten Penspinning-Tricks machen, bis man nicht mehr mit den Augen hinterherkommt.

Tja, dieser Kollege hier bringt beide Kunstformen auf ein neues Level. Aber seht selbst…
penspinning stunt! lifebook skills

Ob das mit dem hier benutzten Fujitsu Lifebook wirklich geht – weiß ich nicht. Das Ding hat jedenfalls einen Touchscreen und ist im Gegensatz zum iPad auch ein vollwertiger Laptop. Aber ob DAS möglich ist? Das Motiv lässt Platz für Spekulationen…
Galileo Fakecheck? Bitte melden! :D

Kultur

Um Langdon geschlagen

… es ist früh am Morgen als ich die letzte Seite des Buches umblättere und sich mir das finale Geheimnis offenbart. Ich bin geschockt. Dann stimmt es also wirklich… Sie haben sich nicht geirrt…. oh, mein Gott ES IST WAHR!

Dan Brown ist ein besserwisserischer Pansenkopp, dem nichts Neues einfällt.

Ich hatte um Klappentexte, Auszüge und Kritiken zu “Das verlorene Symbol” einen großen Bogen gemacht. Allen Spoilern und Hinweisen wollte ich aus dem Weg gehen und mir die Spannung bewahren. Hätte ich mir sparen können, denn wie sich herausstellte, habe ich das Buch bereits zweimal gelesen. Damals jedoch mit dem Titel “Illuminati”, bzw. “Sakrileg”. Denn im Vergleich zu besagten Bestsellern ändert sich in Browns neustem Roman so gut wie nichts:

Symbologe Robert Langdon hetzt unter Zeitdruck durch eine Großstadt von einem Kunstwerk zum andern. Dabei wird er von einer cleveren Schönheit begleitet und der Polizei verfolgt. Und so ganz nebenbei lösen die beiden Rätsel und enthüllen Geheimnisse, die zuvor Jahrhunderte – ach was sag ich – JAHRTAUSENDE überdauert haben. Nicht zu vergessen, der durchgeknallte Bösewicht, weise Mentoren und Personen, die nicht sind, was sie scheinen.

Im Detail klaut Brown hemmungslos bei sich selbst. Und damit nicht genug. Er bedient sich auch noch in Sachen Verhörmethoden bei Tom Clancy (“Der Kardinal im Kreml”) und schnitzt sich einen tätowierten Fanatiker zurecht, der stark an Francis Dolarhyde aus Thomas Harris’ “Roter Drache” erinnert. Das alles wäre noch zu verkraften, wenn es dafür überraschende Wendungen gäbe. Tolle Mitmachrätsel, bei denen man anfängt das Buch auf den Kopf zu stellen (Brandzeichen bei Illuminati) oder den Kunstatlas durchblättert (Abendmahl in Sakrileg). Nada. Entweder die Rätsel und Wendungen sind so offensichtlich und banal, dass man sie lange vor Langdon kommen sieht – oder sie erschließen sich erst nach seitenlanger Klugscheißerei von Langdon, der wohl alles aus dem Kopf zitieren kann.

Letztlich ist das Buch enttäuschend. Bis zum Ende hofft man auf eine knackige Wendung, die Lösung eines genialen Rätseln, das Lüften eines cleveren Geheimnisses. Aber nix davon bekommt der Leser präsentiert. Stattdessen plätschert die Handlung auf den letzten 100 Seiten gähnend langweilig aus. Brown verzichtet hier auf seine reißerischen Cliffhanger, die sonst jedes Kapitel beenden und einen hoffen lassen, dass noch etwas Grandioses passiert. Aber nix da. “Das verlorene Symbol” verspricht viel, aber hält kaum etwas davon ein. Mein Fazit: Spart Euch die 26€ lieber für ein großes Eis im Sommer.

Das schrecklichste Versprechen wird sich jedoch bewahrheiten. Dan Brown behauptet in den vergangenen fünf Jahren soviel Material recherchiert zu haben, dass es für einen vierten Langdon-Roman reicht. Na Dan…

Leben

Robert Enke ist tot

Robert Enke hat vergangene Nacht Selbstmord begangen. Es ist auf jeder Nachrichtenseite das Thema Nr.1 – die dort platzierten Infos zu wiederholen, mag ich an dieser Stelle nicht.

Robert Enke

Robert Enke

Ich bin ziemlich fassungslos und wieder mal überrascht, wie nahe einem der plötzliche Tod von Personen aus dem öffentlichen Leben gehen kann. Enkes Tod kam ähnlich unvermittelt wie der Tod von Heath Ledger, Aaliyah oder vor kurzem Michael Jackson. Von keinem war ich je ein sonderlich großer Fan. Aber besonders Enke war mir immer sympathisch mit seiner ruhigen Art. Ich denke, er war ein Guter. Sowohl sportlich, als auch menschlich.

Netz

Open Kinderkram

Die Bundestagswahl rückt immer näher und so macht sich das ZDF nochmal auf, um auf Youtube seinen “Openreichstag” zu bewerben. Hat bei mir funktioniert – ich hab tatsächlich auf das von mir mitfinanzierte Banner  geklickt und besagten Openreichstag-Kanal betreten…

…und schon begrüßt mich die sonst so unterkühlte Marietta Slomka mit einem warmen Lächeln und den Worten: “Hallo, mein Name ist Marietta Slomka und ich moderiere das ZDFheute-journal…”

Danke, Frau Slomka! Ich hätte Sie fast nicht erkannt. Denn ich als Web2.0-User bilde mich grundsätzlich nicht politisch, schaue keine öffentlich-rechtlichen Sender und frage mich schon nach drei Sekunden, ob in Ihrem Video unvermittelt Rick Astley auftauchen wird.

Ganz ehrlich: Diese Ansprache zeigt was das ZDF von Webusern denkt – politisch ungebildete Nerds/Kinder, die mehr oder weniger nach Sendung-mit-der-Maus-Manier an das große Thema Politik herangeführt werden müssen, bevor sie sich wieder ihren Killerspielen widmen.

Openreichstag auf Youtube

Allein die lustige KinderComic-Schrift mit den gekritzelten Buchstaben… Und dazu noch ein crazy schräg eingefügtes Youtube-Logo… Wow, ZDF, du hast dich selbst übertroffen in Sachen Zielgruppenansprache.
Warum habt Ihr den Channel nicht gleich “MyReichstag” genannt oder “iReichstag”? Und wo ist eigentlich Lobo? Ich seh da noch viel Verbesserungspotential…

Es mag jetzt etwas einseitig erscheinen, dass ich überhaupt nicht auf die Inhalte des Channels eingehe, aber darauf vergeht mir schon nach den ersten Sekunden die Lust. Man stelle sich mal vor Steffen Seibert, Claus Kleber und wie sie alle heißen, würden sich im Heute-Journal zu allererst mal vorstellen. Die Zuschauer kämen sich verarscht vor. Weil Sie wissen, wen Sie vor sich haben. Weil Sie Nachrichten schauen. Weil sie politisch interessiert und gebildet sind. Alleine dieser erste Satz von Frau Slomka zeigt, dass das ZDF Webuser im Allgemeinen und Youtube-User im Speziellen für politisch Zurückgebliebene auf dem Stand von  Zwölfjährigen hält.

Und wenn eine politische Diskussion, liebes ZDF, nicht auf Augenhöhe erwünscht ist, dann verzichte ich gerne darauf. Alibi-Nachfragen, wie es um meinen Ausbildungsplatz steht, da ich ja vermutlich der Generation Praktikum angehöre, brauche ich nicht. Und darum sag ich Dir, ZDF, auf gut-web-deutsch:

Du bistn Noob :-)

Leben

Was nur wenige wissen…

…das erste Ska-Konzert ist in der Bibel dokumentiert: Es fand vor Jericho statt.

Leben

Michael Jackson wurde ermordet!

Die BILD-Zeitung konnte nun neue Hintergründe zum plötzlichen Tod von Michael Jackson aufdecken. Der King of Pop wurde heimtückisch ermordet von einem Täter, der in Ermittlungskreisen bislang nur als “die Angst” bezeichnet wird. Die Suche dürfte schwierig werden, denn FBI, CIA und Universal sind sich einig, dass die Angst über hervorragende Kontakte verfügt.
“Die Angst ist ein alter Bekannter: Jeder kennt sie irgendwoher, aber keiner kann sicher sagen, wann er sie zuletzt vor Augen hatte” , so der General Bergfrühling.

Die Angst läuft immer noch frei da draußen rum. Sie ist sehr besitzergreifend und unbekleidet. Also Vorsicht! Sachdienliche Hinweise bitte wie immer an die “1414″ für BILD-Leserreporter.

Die Angst war sein Mörder!

Die Angst war sein Mörder!

Leben

Torwandschiessen für Dummies

Da haben sich ein paar fußballbegeisterte Nerds was Schickes ausgedacht: Ein Fußball, der, auch von einem Kuranyi geschossen, IMMER sein Ziel trifft. Das Ganze nennt sich LANball und klingt einfach zu genial, um wahr zu sein. Das Beweisvideo sieht schon arg nach viraler Werbung für IBM aus. Aber toll wär’s schon…

Weitere Beweisbilder und Infos zu den Machern gibt es auf lanball. de.

Leben

Sixth Sense

Zu Beginn klingt das noch ein wenig lächerlich, aber dann… wow.

Leute

Vogelwild

In Netz und TV stolper ich seit ein paar Tagen immer wieder über einen Kinotrailer, der in Sachen Länge und “Informationsgehalt” ähnlich rüberkommt wie damals die Lost-Trailer. Zu sehen ist Jürgen Vogel in nem schicken Anzug, die Aussage, dass wäre die Rolle seines Lebens… die Geburt eines Klassikers… und das wars auch schon. Nur noch diese vielsagende Webadresse wird eingeblendet

Vom Trailer her hatte ich eine Art lustiger Mission Impossible-Klon erwartet, auf der HP zum Film siehts dann eher nach James Bond aus. Mit einem Blofeld-Hasen (statt Katze), einer angedeuteten Laserstrahl-Folter und Explosionen, bei denen viele namenlose Handlanger durchs Bild fliegen. Kurz gesagt – ich glaube der Film wird großer Mist.
Und eigentlich schreibe ich das hier nur, weil es mich im Zusammenhang mit meiner Masterarbeit interessieren MUSS.

Darin gehts nämlich unter anderem um virale Marketing-Kampagnen wie diese hier. “Jo”, werden einige sagen,” hat ja geklappt, jetzt wo du drüber geschrieben hast.” Aber, sage ich, wenn es nach Jean-Remy von Matt (Jung von Matt) geht, bringen virale Kampagnen eh in 9 von 10 Fällen nix. Ich gebe hier also nur der deutschen Werbebranche Starthilfe. Gegen die Wirtschaftskrise.

Leute, Sport

Der tödliche Pass

Die Fußball Novela geht in die zweite Runde…

gefunden bei der Titanic

Richter: “Angeklagter, ich habe eine gute und schlechte Nachricht für Sie. Welche wollen Sie zuerst hören?”
Angeklagter: “Die schlechte.”
Richter: “Sie sind zum Tode verurteilt worden und werden am Mittwoch in Wales erschossen.”
Angeklagter: “Oh, und die gute?”
Richter: “Gomez schießt.”

2 Seiten