Kultur

Indiana Jones 5: Das Ende ist nahe!

George Lucas scheint immer noch nicht die Lust daran verloren zu haben, die popkulturellen Errungenschaften seiner erfolgreichen Tage Stück für Stück zu demontieren. Hatte Lucas mit der beschämenden Fortführung seiner Science-Fiction-Saga Star Wars ja schon für die Zerstörung einer grandiosen Filmsaga begonnen, möchte er jetzt seine zweite erfolgreiche Franchise in den Sand setzen. Nach den sagenhaft schlechten Indiana Jones 4 nimmt der fünfte Teil der Serie inzwischen konkrete Formen an.

Das Drehbuch unter der Feder von Lucas und Steven Spielberg verfasst, sei inzwischen so gut wie fertig. Allein beim Gedanken, dass Lucas am Script mitwirkt, stellen sich mir die Nackenhaare hoch. War er es doch, der diese bescheuerten “pandimensionalen” Wesen in den letzten Film brachte.

Diesmal spielt die Geschichte im Bermuda-Dreieck, also dort, wo sich viele eingefleischte Indi-Fans den letzten Teil der Serie hinwünschen. Allem Anschein nach soll mit Teil 5 die Franchise auch ihr Ende nehmen, ein Insider berichtet: This looks like being an emotional and exciting conclusion to the franchise, with Indy facing his biggest challenge yet.” Klingt dummerweise nach einer blöden Vater-Sohn-Geschichte mit tragischem Ausgang. Shia LaBeouf, der Jar Jar Bings der Indi-Reihe, ist nämlich wieder mit an Bord und darf damit sein grandioses Minenspiel (exakt einen Gesichtsausdruck) wieder auf der Leinwand zeigen.

Trotzdem soll mit Teil 5 wieder alles besser werden – “back to the roots” lautet die Devise, was angeblich nicht nur storytechnisch, sondern auch auf die Action bezogen sein soll. Also keine fliegenden Kühlschränke, Tarzan-Look-Alike-Szenen und Aliens mehr?

Wer weiß, aber George Lucas hat bisher jede seiner Errungenschaften klein bekommen. Wäre doch gelacht, wenn er das nicht bei Indiana Jones schaffen könnte – oder?

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4 Kommentare

  1. Kai:

    Also die Star Wars Filme fand ich gut also auch die neuen.

    Der letzte Jones war mist. Grad das Ende. Vorallem wird der Ford ja auch nicht jünger.

  2. Celle:

    @kai: also gegen alte darsteller (egal welchen geschlechts) hab ich eigentlich prinzipiell nichts. die haben in der regel wenigstens schauspielerisch mehr auf dem kasten als eine ganze reihe junger und mittelalter hollywoodbewohner die nur aus image bestehen.

    mit Shia LaBeoufs teilnahme ist eigentlich schon alles besiegelt. lieber noch ein actionfilm mit bizarrer story als ein franchise das sich NOCH tiefer in die scheisse reitet in dem es den schwerpunkt auf eine der größten schwächen der letzten pleite legt. juhu, das ist intelligent!

    immer dieser zwang klassiker zu “verjüngen” … auf so fast schon grenzenlos platte und abstruse weise. ne, ne, ne.
    mögen böse zungen ruhig murmeln man könne es den alten fans ja ohnehin nicht recht machen – mag ja sein, aber man darf sich doch trotzdem mühe geben…

  3. buzze:

    @Celle: Außerdem sind wir ja noch nicht alt :D Trotzdem kann ich auch nur zustimmen: Ford war das einzig Gute an Indi 4. Ab un an blitzte die alte Klasse auf, aber nur dann, wenn das Drehbuch es auch zuließ.

  4. Peter:

    Ich hoffe wirklich, dass die es endlich schaffen die Verbindung von Indy zu Star Wars zu vollbringen o_0

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