Eigentlich wollte ich mich nicht mehr fragen, ob unsere Politiker denn wahlweise strunzblöd oder einfach nur ignorant sind. Aber es verdichten sich dann doch so langsam die hinweise, dass Ersteres der Fall sein könnte.
Wie sonst kommt eine Meldung wie diese zustande: Politiker befürchten Twitter-Manipulation bei Bundestagswahl. Mal ganz ehrlich, wie kommt man eigentlich auf so eine dumme Scheiße? Entschuldigt meine harschen Worte, aber ich glaube es ist an der Zeit, Dinge beim Namen zu nennen.
Der Bundeswahlleiter und einige Abgeordnete der Union und SPD befürchten, dass Ergebnisse von Exit Polls (einer Befragung der Wähler unmittelbar nach Stimmabgabe) schon vor dem Schließen der Wahllokale über Twitter veröffentlicht und damit Unentschlossene bei ihrer Wahl beeinflusst werden könnten. Dabei scheinen die Jungs und Mädels zu vergessen, dass man solche Infos schon sehr lange und auch ohne Twitter durchs Netz jagen konnte, warum also nun die große Sorge? Wegen der Posse zur Bundespräsidentenwahl? Als Abgeordnete das sowieso schon für jeden klare Ergebnis twitterten?
Betrachten wir das doch Mal ganz nüchtern: Die Herren von der Union und SPD müssen sich keine Sorgen machen, dass durch Twitter beeinflusst werden könnte. Die Menschen, die sich in Twitter rumtreiben, wählen nach der unsäglichen Zensurusla-Geschichte sowieso keine Volkspartei mehr. Also keine Sorge CDU und SPD, unsere Stimmen habt ihr sowieso nicht mehr…
“[...]Politiker denn wahlweise(!) strunzblöd oder einfach nur ignorant sind” schönes spiel mit den Worten
29.06.2009 um 14:59 | antworten