Vor einiger Zeit bekam ich Post von Ikea. Sehr verwundert und voller Spannung riss ich den Brief auf und dachte ich kann mich über tolle Angebote freuen, doch was ich dann las war irgendwie noch besser.
Betreff: Freundlichkeit
„Sehr geehrte Frau …, vielen Dank für den Meinungszettel, den Sie bei Ihrem Besuch in unserem Einrichtungshaus geschrieben haben.“
Da machte es schon „klick“ und ich wusste warum ich diesen Brief bekam, denn vor noch längerer Zeit hatte ich mich in Waltersdorf über einen Ikea Mitarbeiter beschwert.
Wie nach jedem Ikea Besuch gehört es für meinen Freund dazu, nach dem Einkaufen einen Hotdog für 1€ zu genießen. Also auch an diesem Tage. Die Dame hinter der Theke, war schon leicht säuerlich, als wir sie beim nichts tun störten. Mein Freund sagte „ einen Hotdog bitte“, sie entgegnet „ mit trinken?“, er wieder: „nein Danke“. Dann weise ich ihn auf das Angebot hin, dass es das trinken quasi gratis dazu gibt und er entscheidet sich um und bittet nun doch um etwas zu trinken. Doch die Verkäuferin wiederum: „Nein das geht nicht mehr, wegen Inventur und so“. Mit was für einem Ton kann ich euch sagen und wegen Inventur? Zählen die wirklich jeden Becher? und wenn gibts da andere Möglichkeiten, z.B. den Becher einfach bei ner anderen Bestellung dazu “bongen” oder so.
Schon beim raus gehen, sah ich dann diesen Kasten „deine Meinung ist gefragt“ oder so und schwupps dachte ich mir, der zeig ich es. Schnell was darauf geschrieben, von wegen „unmöglicher Ton“ und „Unhöflichkeit“ und rein geworfen. Mein Freund sagte gleich, „das bringt doch eh nichts, was hast du denn davon?“ aber ich wusste, aus meiner Kassenerfahrung, dass so was irgendwie immer was bringt, vielleicht nicht für mich, aber für die Angestellten, damit sie wissen woran sie arbeiten können.
Jedenfalls heißt es im Brief weiter,
„ Es tut uns leid, dass Sie bei Ihrem letzten Besuch nicht den freundlichen Umgangston erfahren haben, wie Sie sich es gewünscht haben. So etwas ist ärgerlich. Ganz sicher ist das nicht gewollt, und dafür möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen.“
Na das ist doch mal was dachte ich, aber dann wurde ich echt überrascht.
„Als Entschuldigung möchten wir Sie zu einer Tasse Kaffee in unser Bistro oder Restaurant einladen.“
und plötzlich halte ich zwei Gutscheine für eine Tasse Kaffee in der Hand.
Ich war wirklich sehr überrascht, auch wenn ich durch meine familycard eh so viel Kaffee trinken kann wie ich möchte, aber der Wille zählt!
Worüber ich noch erstaunt war, dass sie mich gesiezt haben, sonst werde ich doch bei denen immer mit Du angesprochen. Also auch dafür Daumen hoch.
ich hab keine familycard also kannste mir ja einen gutschein geben
12.06.2009 um 18:30 | antwortenNur Schnorrer hier aufm Blog – schlimm.
Würde mich ja jetzt interessieren, ob es letztlich auch was gebracht hat. Bei den Mitarbeitern sollte das auch ankommen.
12.06.2009 um 19:11 | antwortendas erinnert mich an die geschichte mitm billiard *schielt in richtung bestimmter leute…*
manchmal ist es echt lächerlich was manche leute veranstalten nur weil das system, die kasse oder wasweißich das angeblich “nicht mitmacht”. haben die in den oberen bereichen echt soviel schiss davor dass mitarbeiter sich bereichern könnten, dass die hirnentschälten, entseelten automaten.. verzeihung, menschen an den kassen und am service sowas nicht eigenständig tun können oder dürfen. man man man.
12.06.2009 um 19:27 | antwortengratuliere zum gutschein.
erzähl mal die geschichte mit dem billard
12.06.2009 um 20:31 | antwortenNa dann biste ja jetzt wohl immer hellwach und wirst mit uns in die Puppen feiern können wenn du jetzt soviel Kaffe trinkst.
13.06.2009 um 01:03 | antwortenIch versteh celle nicht…
13.06.2009 um 12:22 | antwortenwär ja nix neues, buzze
was verstehste denn nicht?
13.06.2009 um 15:02 | antworten