Als ich im letzten Jahr vom Projekt „Et jeht so“ hörte, war ich ziemlich schnell, ziemlich begeistert von dem Projekt, was wohl vor allem an Peter gelegen hat. Der war damals so motiviert, dass er einfach alle mitreißen konnte.
Als ich dann das erste Mal den Blog in seiner jetzigen Form sah, war mir klar: Da mach ich mit! So ein Multi-Autorenblog ist ja durchaus unüblich in der ego-zentrierten Welt der deutschen Blogosphäre. Ein Mash-Up aus verschiedenen Autorentypen sollten doch einen ziemlich coolen Blog ergeben oder?
Persönlich bin ich eigentlich sehr zufrieden, was aus Et jeht so geworden ist. Wir haben einen bunten Mix aus verschiedenen Themen. Jeder Autor hat sein Thema mehr oder weniger gefunden. Das war übrigens ein sehr langer Prozess.
Am Anfang hatten wir mit „Redaktionskonferenzen“ über Chat mühsam versucht die Richtung und die Themen des Blogs zu erarbeiten. Inzwischen denke ich aber, Et jeht so läuft am besten, wenn wir einfach machen und weniger konferieren. Wie gesagt, wir sind so verschiedene Autoren, da kommen automatisch die verschiedensten Beiträge zusammen.
Etwas schade finde ich, dass sich einige Autoren etwas rar machen. Das ist kein Vorwurf an sie, schließlich ist das hier ein Freizeitprojekt und manche haben halt etwas mehr zu tun als andere. Das Problem ist nur, dass wir durch weniger Autoren auch weniger vielfältig sind, als wir könnten. Vor allem veröffentlichen wir dadurch auch weniger als wir könnten.
Trotz der häufig auftretenden Zeitprobleme haben sich aber unsere Serien wie die Sonntagslese oder das Liedgut zum Wochenende etabliert und werden immer wieder fleißig bestückt und das ist keine Selbstverständlichkeit, gab es doch durchaus Stimmen unter uns, die meinten, dass solche Beitragsreihen nicht konsequent bestückt werden und am Ende einfach nicht laufen würden. Dass es dann doch geklappt hat, zeigt, dass Et jeht so tatsächlich läuft.
Eine Serie, die ich gerne weitergeführt hätte, ist Drei Städte – Vier Meinungen. Hier wollten wir die Stärke eines Multiautoren-Blogs ausspielen und mal ausgiebig ein Thema durch mehrere Autoren kontrovers diskutieren oder einfach nur verschiedene Blickwinkel aufzeigen. Der Koordinationsaufwand für solche Beiträge war aber dermaßen hoch, dass wir das Konzept erst mal zurück in die Schublade gelegt haben.
Genauso wie einen Podcast zum Blog, indem verschiedene Themen in lockerer Gesprächsrunde abgehandelt werden sollten. Auch hier schreckte der Aufwand ab, einige von uns sind da auch einfach zu perfektionistisch, als dass man so ein Gespräch mit einfachen Mitteln aufzeichnen könnte.
Mir macht es auf jeden Fall nach wie vor Spaß für Et jeht so zu schreiben und hier zu kommentieren. Auch wenn ich hier gelernt habe, dass ich von Musik und Politik scheinbar überhaupt nichts verstehe. Gleichzeitig habe ich aber auch Leute kennengelernt, die davon wirklich Ahnung haben, auch wenn ich mich trotzdem nicht so leicht von denen beeinflussen lassen möchte
Ein kleiner Vorsatz meinerseits: Meine eigene Beitragsreihe Gedanken in Wort und Bild möchte ich in Zukunft etwas öfter fortsetzen, mal sehen ob das klappt.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wohin die Reise gehen wird und was uns noch so einfallen wird in dem nächsten Jahr unseres Bestehens. Vielleicht habt ihr ja ein paar nette Ideen, was wir mal ausprobieren könnten? Live-Chats im Blog, eine eigene Fernsehsendung, Foto-Lovestorys mit uns als Hauptfiguren oder einfach nur Themen, die so heiß sind, dass sie bei uns stehen sollten? Immer raus mit der Sprache.
Bei ner Foto-Lovestory bin ich dabei
27.10.2009 um 16:24 | antwortenzu der Serie 3 Städte – 4 Meinung hätte ich folgendes und zwar das ihr das ja fast bei jedem Thema macht nur nicht in der Variante, siehe nur District 9. vllt könnte man das ja bei Filmen oder großen Events oder neuen Poltischen Geschehnissen bringen. Ich fands cool wenn es ein Comeback davon geben würde
28.10.2009 um 15:57 | antwortenDas Problem ist halt, das hier halt nicht jeder Autor zu jedem Thema eine Meinung hat.
28.10.2009 um 16:47 | antwortendenn sollte es x Städte – i Meinungen heißen mit i=x+n | i>x, x>0, n>=0 oder so in der Art.
wenn nicht alle ihren Senf dazugeben wollen aber es doch manche gibt die das möchten.
28.10.2009 um 16:55 | antwortenSagen wir so, das Problem war, dass wir nicht immer unterschiedlicher Meinung sind
Aber dass wir unterschiedliche Meinungen gegenüberstellen, dass könnten wir tatsächlich Variabel machen. Pro-Contra reicht ja schon manchmal. Wobei wir dafür ja eigentlich Celle haben, der gibt immer gut Contra
28.10.2009 um 17:29 | antwortenDann nennen wir die neue Kategorie “Fuenf gegen Celle”
30.10.2009 um 14:27 | antwortenOder Vier Fäuste für ein Halleluja… ach nee, das war was anderes.
30.10.2009 um 16:45 | antworten@noRm: Jeder hat zu jedem Thema eine Meinung. Es gibt keine Wertfreiheit!
@Peter: Das wäre doch mal was. Also ich wäre dafür!
31.10.2009 um 11:10 | antworten@Felix: Klar hat jeder eine Meinung, aber zu manchen themen ist sie nicht so ausgeprägt
31.10.2009 um 19:02 | antworten