Netz

Was ist denn überhaupt dieses Twitter?!

Nachdem der Blog jetzt vollgezwitschert werden kann, aber von unseren werten Stammlesern irgendwie keiner weiß, was das ganze überhaupt bringen soll, heute mal eine Löwenzahnsendung zum Thema Twitter.

Obwohl, ich lasse an dieser Stelle einfach mal arbeiten. Der elektrische Reporter hatte das doch schon mal so schön erklärt:

So, nach diesem Video sind wir jetzt alle auf demselben Wissensstand. Twitter ist also erstmal ein ganz simples Tool, das es ermöglicht kurze Nachrichten zu veröffentlichen – nichts Besonderes also. Hinzu kommt allerdings, dass ich nicht nur selbst 140 Zeichen-Nachrichten ins Netz blasen, sondern auch Nachrichten von anderen lesen kann. Also irgendwie wie Blogs, nur kürzer: eben Microblogging.

Es geht aber noch weiter: Gefällt mir ein Autor besonders, kann ich ihn verfolgen. Die Nachrichten dieses Autors werden dann schön übersichtlich auf der Home-Seite mit den eigenen Beiträgen aufgelistet. Es entsteht also, je mehr Autoren man verfolgt, ein stetiger Nachrichtenfluss aus Kurzmeldungen.

So richtig vernetzt wird das alles aber erst mit der Funktion, dass man auf einzelne Meldungen von anderen Autoren antworten kann, erkennbar an einem vorgestellten @Autorennamen: vor der Meldung. Plötzlich wird aus einer einfachen Pinnwand ein schön vernetztes Geplapper, bei dem jeder, der irgendwas (oder auch nichts) zum Thema zu sagen hat, seinen Senf abgeben kann.

Das sind jetzt die grundlegenden Funktionen, die Twitter kennzeichnen – was man jetzt daraus macht, das hängt ganz vom Nutzer ab. Die einen nutzen Twitter als RSS-Feed-Ersatz, um auf die neusten Nachrichten aufmerksam gemacht zu werden, andere laden dort einfach alle möglichen Gedanken ab, die für einen Blogeintrag zu kurz wären. Die richtig Twitter- Verrückten nutzen den Dienst als öffentlich zugänglicher Chat-Ersatz.

Von vornherein nun also rumzuprollen, das Twitter totale Scheiße sei, scheint also irgendwie unangebracht – außer für Leute, die eh alles scheiße finden. Ich probiere Twitter jedenfalls gerade aus, ob ich am Ball bleibe, kann ich bisher noch gar nicht sagen, aber es ist ganz interessant zu sehen, wie viel Zeit Peter auf Arbeit zu haben scheint …

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2 Kommentare

  1. noRm:

    Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat auch Twitter erklärt.
    http://www.bundestag.de/wissen/analysen/2009/twitter.pdf

  2. buzze:

    Oh Gott, die auch? Na dann ist es schon Old-School :D

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