Leben

et jeht so

Tja liebe Leser, wer jetzt dachte, das wars mit et-jeht-so, den muss ich enttäuschen, denn wie heißt es so schön:

Eigentlich ist alles scheiße. Keine Ideen. Kein Geld. Kein Bock. Aber… et jeht so.

Also mal jehts und mal nich. In letzter Zeit sind wir nun mal beim „nich“.

Ich bin mir aber sicher, dass wir et-jeht-so hier und jetzt noch nicht begraben werden und können, dafür waren die meisten der 679 Artikel einfach zu interessant, zu witzig, zu aufschlussreich, zu informativ und zu nutzlos.

Also Freunde des guten Geschmacks, dran bleiben und hoffen.

Denn wie heißt es so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Leben

Mir reichts!

Wir leben im Jahre 2010. Der Versandhandel ist schon seit einigen Jahren Gang und  Gebe. Ich bestelle gerne im Internet, zumal die meisten Sachen im Internet auch viel billiger sind. Der große Nachteil, seid ich in der großen Stadt wohne, sind meine Nachbarn nicht mehr ganz so nett.

So nehmen Sie nicht ganz so gerne Pakete an bzw. nehmen sie gar nicht an. Die nächste Poststelle hat leider unfreundliche Arbeitnehmer Öffnungszeiten und somit bekomme ich mein Bestelltes meist erst 2 Tage nach der eigentlichen Ankunft.

Das ist ärgerlich und somit habe ich mich entschieden, mich bei der DHL Packstation anzumelden. Das ging relativ schnell und unkompliziert. Gleich am nächsten Tag habe ich meine goldene Paketstation Karte per Post bekommen.

Ich freu mich schon auf die nächste Bestellung, die ich dann direkt an eine Paketstation meiner Wahl schicken lassen werde.

Leben

Reste #2

Mal wieder ein Tipp für übrig gebliebenes Essen. Dieses mal Kartoffeln.
DSCN7513
Auch wenn es auf dem ersten Blick ein wenig unappetitlich aussieht, ist es doch ganz lecker.
Man nehme Kartoffeln vom Vortag und brät sie, mit ein wenig Öl, in der Pfanne an.

Nach Geschmack mit Pfeffer, Salz und Paprikagewürz würzen.

Nebenbei Lauch und rote Paprika klein schneiden und mit in die Pfanne hauen. Je nach Vorlieben oder Inhalt des Kühlschranks, kann man natürlich auch anderes Gemüse verwenden.

Für die Soße nur noch nen Schuss Sahne und ein wenig Tomatenmark.

Zum Schluss ein wenig Parmesan drüber und fertig ist die warme Mahlzeit.
Guten Appetit

Leben, Netz, Sport

Sonntagslese (#62)

+++ Ein Blog voller Bilder von Wodka-Flaschen +++ uhrgeil: Drei Typen sagen die genaue Uhrzeit +++ Das World Cup 2010 Twitter replay zeigt dir, wie Twitter die WM-Spiele verfolgt hat. +++ Beim Smashing Magazine gibt es eine Anleitung zum richtigen Löschen deines Accounts von Seiten wie Facebook, MySpace, Amazon, Youtube, Twitter usw. +++ Wer nicht mehr bei Facebook angemeldet ist, der muss nicht zwingenderweise auf dem “Gefällt mir”-Button verzichten, den gibts jetzt auch offline. +++ Hier mal ein etwas anderer WM-Kalender (via) +++ Da wir heute ganz im Zeichen der WM stehen, wird es auch Zeit für die schlechtesten WM-Songs 2010: grauenhaft +++ Als ausgleich nun etwas schönes: FFFFOUND! ist ein Bookmarking-Dienst für tolle Bilder. Genau das richtige für Designer, Fotografen oder Gelegenheitskünstler +++ Lustiges gibts bei FFFFOUND! auch: Jetzt weiß ich endlich wie man Enten malt +++ Auf dem Ding würde ich auch gerne mal Billard spielen +++ Wer nach unserer tollen Sonntaglese und der Fußball-WM immer noch Langweile haben sollte, hier 521 Flash-Games aller erster Güte +++

Kultur, Leben

Spiegel Online: WM Bashing auf Bild-Niveau

Fans cheering at the opening of the FIFA Confederations Cup 2009
Creative Commons License by Shine 2010 – 2010 World Cup good news

Die Fußball Weltmeisterschaft ist gestartet und Deutschland ist mal wieder voll dabei – also noch nicht sportlich, da greifen wir ja erst am Sonntag ins Geschehen ein, aber in Sachen Meckern und Mosern sind wir schon nach einem Tag in weltmeisterlicher Laune.

Aber es kann ja auch nicht anders sein, nach der WM im eigenen Land 2006 wird es wohl nie wieder eine so tolle, sichere, weltweit umjubelte Fußball Weltmeisterschaft geben, unsere Nachfolger können nur noch abstinken gegen uns. Vorreiter in Sachen Südafrika-Bashing und WM-Miesmachen ist dieses Mal allerdings nicht die sonst um keinen Skandal verlegene Bild-Zeitung, sondern unser aller Leitmedium Spiegel Online. Die werden in ihrer Berichterstattung langsam nämlich genauso arrogant und überheblich wie ihr Printableger.

Schon früh hatte SpOn immer wieder auf die KriminalitätKorruption und überhaupt die ganzen schlechten Eigenschaften der Südafrikaner – eigentlich aller Afrikaner – hingewiesen. Fast genüsslich wurde sich dann auch auf ein Testspiel gestürzt, bei dem es zu einer Massenpanik gekommen war – hier so schien es, wurden schon mal alle Befürchtungen wahr: Südafrika, das wird nix!

Inzwischen rollt das Leder – bisher übrigens ohne Probleme – und immer noch wird das Haar in der Suppe gesucht, Mord und Totschlag gibt’s ja leider bisher nicht. Nur ausgeraubte Journalisten, die ja sowieso glauben, sie seien in allen Ländern der Welt qua Berufsstand unverwundbar – aber so was geht ja gegen die Ehre, darüber muss ausführlich berichtet werden.

Süd-Afrika, das hat glaube auch der letzte Leser inzwischen verstanden, ist in den Augen von SpOn nicht würdig, die WM auszurichten. Besser wäre es wohl gewesen, wenn Deutschland einfach noch mal die WM ausgerichtet hätte.

Und wenn sonst schon nichts weiter schief läuft, dann wird halt wieder an den Vuvuzelas rumgemotzt. Und auch wenn ich viele Leute kenne, die diese Tröten auch verbrannt, verbuddelt oder auf den Mond geschickt haben wollen, so schlimm wie im Moment die halbe deutsche Presse davon spricht ist es nun auch wieder nicht. Ich habe zwei WM-Spiele gesehen und kann nicht behaupten, dass das Getröte mich irgendwie genervt hat – genervt war ich eher von den lahmarschigen Spielen und den wahnsinnig schlechten Kommentatoren, die RTL auf uns loslässt.

Dass ich nicht ins allgemeine Vuvuzela-Bashing einsteige, mag vielleicht daran liegen, dass ich nicht über ein hippes Heimkino Fußball gucke, sondern nur mit meinem Stereo-TV auf Zimmerlautstärke – wer weiß. Mir geht dieses Rumgenöle jedenfalls gehörig auf die Nerven.

Schlimmer kann es eigentlich nur werden, wenn Deutschland schlecht spielen wird, dann wird die deutsche Presse so richtig im Jammertal versacken. Obwohl, eine Ausrede hätten wir ja dann fürs schlechte Abschneiden: diese gotteslästerlichen Vuvuzelas oder allgemeiner, dieser böse schwarze Kontinent.

Die Fußball-Fans lassen sich vom Spiegel-Bashing jedenfalls nicht sonderlich beeindrucken, gestern war Augsburg gefüllt mit Trikot-tragenden Fußballverrückten und die Cafés waren gut besucht, am Sonntag wird also wie gewohnt die Hölle los sein. Ich freu mich drauf…

Leben

WM-Tipp: Wie werde ich meine Frau los?

Frauen können ja mit Fußball soviel anfangen, wie Männer mit Kochlöffel und Staubsauger. Viel mehr eigentlich noch: Frauen schaffen es immer wieder, Männern das gesellige Fußball-Gucken zu vergrämen. Man sitzt dann beispielsweise mit fünf oder sechs Freunden gebannt vorm Fernseher, die Luft knistert vor Spannung, die Distanz zum Tor wird durch brillante Ballstafetten immer geringer, der Stürmer setzt zum Schuss an und plötzlich steht die Silhouette der Frau vorm Fernseher: “Will noch jemand Dip zu seinen Karottenstückchen?”

Verwirrt blicken sich die schwitzenden und unrasierten Männer in ihren speckigen Trikots an. Der Blick wandert danach kollektiv auf den Tisch, wo tatsächlich ein unangetastetes Salatbuffet aufgebaut ist und das Bierfass optisch umrahmt.

Frauen, so will es die Legende, sollten bei Fußballübertragungen irgendwo ganz weit weg sein. Kein Mensch möchte schließlich über die Farbe der Trikots (“Also die Kombi macht den aber ganz schön Fett”) oder die Frisuren der Spieler diskutieren (“Vokuhila! Kommt der aus den 90ern?!!”). Was also tun, wenn die Freundin/Frau/Geliebte mal wieder partout nicht aus der Wohnung verschwinden möchte, damit Mann einfach in Ruhe Fußball sehen kann?!

Clevere Männer finden für solche Fälle Hilfe in der Zeitung, genauer in der WM-Beilage der Märkischen Allgemeine. Passend zum Thema Fußball werden hier zu fußballfreundlichen Zeiten (nämlich am Samstag) KFZ-Kurse für Frauen beworben. Schön mit Sektfrühstück und fachkundiger Unterstützung einer KFZ-Meisterin.

Fahrkurs.jpg

Eine sehr clevere Idee der Autowerkstatt, wie ich finde, also nicht nur die Idee, das in der WM-Beilage zu veröffentlichen. Das Thema KFZ verstehen Männer nämlich ohne Probleme und diesen Wink mit dem Zaunpfahl sogar ohne größere kognitive Anstrengungen. Männer, so die simple Botschaft können damit ungestört Fußball gucken und Frauen arbeiten Stück für Stück an der Übernahme der Weltherrschaft – und alle sind auf ihre Weise glücklich. Die WM kann also kommen…

Leben

Liedgut zum Wochenende (#35)

Kultur, Leben

UYUNI

Es bringt jetzt nichts viel über diesen Kurzfilm zu erzählen. Ich würde einfach zu viel kaputt machen. Obwohl ich schon bei der Hälfte geahnt habe, worauf es hinaus läuft. Es ist harter Tobak. Also guckt ihn.

[via]

Leben

Werbung

Nur noch wenige Tage bis zur Fußball- Weltmeisterschaft in Südafrika und es wird wieder Zeit für nervige und dumme Fußball Werbung. Ich habe das Gefühl, dass so gut wie jeder Spot sich Fußball zum Thema genommen hat. Ich kann es ja verstehen, wenn Sportartikelhersteller wie Adidas und Nike sich die WM zum Gegenstand machen, aber warum um himmels willen müssen Elektronikfachmärkte, Kreditinstitute, Lebensmittelhersteller und sogar Klebstoff mit Fußballern werben? Pepsi, Coca Cola, duplo, Nutella, Mc Donalds, Visa, Krombacher und Hasseröder sind nur einige die mir spontan einfallen, hinzu kommen noch diverse Autohersteller.

Marko Marin wirbt mit „Nur Pattex klebt stärker als der Ball an meinem Fuß“

Miro (!!!) Klose wirbt mit „Zum Glück gibt’s Expert“

Herr Schweinsteiger wirbt mit „Bifi muss mit!“

Jogi Löw, erklärt mit Nivea Produkten seine Taktiken und wird nur von Ballack übertroffen,  denn der wirbt für fast alles und jeden.

Geht’s noch? Wo soll das noch hinführen, können Fußballspieler nicht einfach nur Fußball spielen?

Leben

Mac OSX Snow Leopard und Ubuntu 10.04 vom USB Stick auf einem Macbook installieren

Da ich bei meinem Studium relativ viel mit Linux zu tun habe, fand ich es mal an der Zeit ein Linux auf meinem Macbook zu installieren. Als Linux-Noob habe ich mich für Ubuntu bzw. Kubuntu (Ubuntu mit KDE statt GNOME) entschieden. Weil nutzerfreundlich und eine Riesen-Community und so. Aber bevor ich Ubuntu als zweites Betriebssystem installieren wollte, hielt ich es für angebracht, zunächst mal mein Macbook völlig platt zu machen und Snow Leopard neu zu installieren.

Da das DVD-Laufwerk meines Macbook keine CDs und keine DVDs mehr mag, musste ich Snow Leopard vom USB Stick installieren. Dies gestaltete sich schwieriger als geplant, da das Festplattendienstprogramm sich weigerte, das Image der Installations-DVD von Snow Leopard auf meinem USB Stick wiederherzustellen. Angeblich müsse vor dem Wiederherstellen unbedingt ein “Imagescan” durchgeführt werden. Also wollte ich einen Imagescan durchführen. Was auch immer das sein sollte. Wenn ich das Image mit dem Festplattendienstprogramm überprüfen wollte, kamen so komische Fehlermeldungen wie “Ungültiges Argument” oder “Dieses Image hat keine Prüfsummeninformationen”. Das Image hatte ich zuvor mit Windows auf meinem PC erstellt, also kann es sich dabei nur um eine gemeine Verschwörung von Apple handeln.

Nach einer Google-Suche fand ich dann heraus, wie man einen Imagescan mithilfe des Terminals durchführt. Aber auch das wollte nicht klappen. Nach einer weiteren Google-Suche fand ich dann heraus, wie man das Image wiederherstellt ohne Imagescan. Ja doll. Endlich schien mal was zu funktionieren. Doch ich hatte ein mulmiges Gefühl, da ich befürchtete, dass der USB-Stick zu klein für das Image sein könnte. Statt der angeblichen 8 GB passen da nämlich nur 7,6GB rauf und das Image war rund 7,7GB groß. Also keine guten Vorrausetzungen. Doch irgendwie wurde letztendlich, der Meldung  nach zu urteilen, ehe nicht alles auf den USB Stick kopiert.

Image auf USB Stick wiederherstellen

asr: did not copy blessed information to target, which may have missing or out-of-date blessed folder information.

Ich hoffte mal, dass diese “blessed information” nicht so wichtig waren und startete auf gut Glück die Installation. Vorher hatte ich bereits das rEFIt-Bootmenü installiert, welches beim Start des Macs eine Übersicht aller startfähigen Partitionen und Laufwerke anzeigt.

So. Macbook neugestartet, beim rEFIt-Bootmenü den USB Stick ausgewählt und ab ging’s. Da ich das Macbook wirklich jungfreudig haben wollte, habe ich zunächst die Festplatte formatiert und mit Nullen überschrieben. Nach einer Stunde und zwei Bieren später konnte es dann weitergehen. Ich habe gleich mal 2 Partitionen erstellt, eine für MacOSX und eine für Linux, und dann wurde endlich Snow Leopard installiert. Erfreulicherweise ohne irgendwelche Komplikationen. Damit war der erste Schritt getan.

Hier gibt es übrigens eine schöne Step-by-Step-Anleitung fürs Installieren von MacOSX per USB-Stick.

***

Eigentlich sollte nun folgen, wie man Ubuntu vom USB Stick auf einem Macbook installiert, doch leider wollte es bei mir nicht klappen. Theoretisch ist es ganz einfach. Man muss einfach nur diese Anweisungen befolgen. Bei mir hat es trotzdem nicht funktioniert. Entweder kam ein schlichter “Boot error” oder das Bild wurde lustig bunt. Ich denke das Problem liegt darin, die “grub.cfg” richtig zu konfigurieren.

Damit war mein Projekt, Ubuntu auf meinem Macbook zu installieren, vorerst gescheitert. Ich wartete nun auf ein externes DVD-Laufwerk, welches mir ein freundlicher Kommilitone auch einige Tage später verlieh. Der Rest war dann kinderleicht: Wieder rEFIt installiert, CD ins Laufwerk, Macbook rebootet und Installationsanweisungen befolgt. Fertig.

Doch bevor man Ubuntu auf dem Macbook installiert, sollte man sich selbstverständlich erkundigen, wo es zu Kompabilitätsproblemen kommen kann. Dafür gibt’s hier eine schöne Übersicht. Worauf man außerdem noch achten sollte, ist die Partitionierung. Man sollte sich schon vorher überlegen, wieviele Partitionen man brauch und diese eventuell vorher schon anlegen. Man kann es natürlich auch mit dem im Installationsprogramm enthaltenen Partitionsmanager machen.

Man sollte mindestens 2 Partitionen für Ubuntu einplanen. Zum einen die Root-Partition, auf der das OS und die Programme installiert werden und zum anderen eine Swap-Partition, die in der Regel so groß wie der Arbeitsspeicher sein sollte. Empfehlenswert ist außerdem eine Home-Partition für die persönlichen Daten. Mehr Informationen zum Partitionieren gibt’s hier. Ich habe einfach meine Linux-Partition mit dem Partitionsmanager in eine Root- und eine Swap-Partition aufgeteilt.

So, das war’s dann auch schon. Jetzt sollte man bei jedem Start zwischen MacOSX und Ubuntu wählen können.

20 Seiten