Netz

Sonntagslese (#55)

Etwas ist faul im deutschen Fussball. Der Trainer über die aktuelle Misere im DFB. +++ Die Wissenschaftszeitschrift Popular Science hat alle Ausgaben aus 137 Jahren zusammen mit Google Books eingescannt und  zur Verfügung gesgtellt. +++ Nike goes Kreisliga. Schon etwas älter, aber immer noch sehr sehenswert. Die FA hat Guy Ritchies berühmten Nike-Spot persifliert und eine schöne Werbung für den Amateurfußball draus gemacht. +++ Sportschau verpasst? Kein Problem, footytube hat alle Spielzusammenfassungen der großen Ligen. +++ Für Klugscheißer wie mich: Lateinische Phrasen zum Auswendiglernen und Leute aufn Sack gehen. +++ The coolest Guy in the World 2 +++

Kultur, Netz

Welche Top100 Filme haben wir gesehen?

Nachbar Moritz vom Sockenblog hat ein Filmstöckchen durch die Gegend geworfen und wie bei allen Schwanzvergleichen, können wir uns den natürlich nicht entgehen lassen. Diesmal wird gefragt, welche der 100 erfolgreichsten Filme man schon gesehen hat – also all die Mainstreamscheiße, die man als “echter Filmkenner” natürlich niemals gucken würde.

Anhand der kleinen Icons ( ) könnt ihr dabei sehen, wer was gesehen hat. Dabei sagt die Anzahl der Autoren bei einem Film natürlich nichts über dessen Qualität aus. Am Ende des Beitrag gibst dann auch eine kleines Autoren-Ranking. Ganze zwei Filme wurden übrigens von keinem der sechs Autoren gesehen.

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Netz

Sonntagslese (#54)

+++ Alex Welsh fotografiert Brennpunkte in San Francisco +++ Für alle die Magaths Ausraster am Freitag verpasst haben. Hier zum noch einmal schauen +++ Ein Jahr voller Kreativität +++ Schubkarren? Kenn ich nicht, wozu soll sowas gut sein? +++ Eine schöne Liste an Dingen die man vor dem Reisen beachteten sollte. Vorallem das mit den Taxis hätte mir 70 Euro sparen können +++ Die Apokalypse bricht aus! 12 Gadgets die du zum überleben brauchst! +++ Wo wir schon bei der Apokalypse sind: Diese Dokumentation über Atomenergie ist wirklich sehr sehenswert, aber irgendwie auch beunruhigend +++Und noch was für die Bastelfreunde unter uns +++ Das ist doch genau unser Niveau… aber echt nett gemacht. +++ Coole Werbeidee von The Faint: Ziel eines Minispiels ist es, die Bandmitglieder von der Bühne zu kicken +++

Kultur, Netz

Avatar Rollenspiel

Wer will sich mit mir blau anmalen und durch den Wald tanzen?

Kultur, Leben, Netz, Welt

Sonntagslese (#53)

+++ Der elektrische Reporter erklärt was Fabbing ist und wie es unsere Zukunft verändern könnte. +++ Google hat 150 Stunden Videomaterial zur transsibirischen Eisenbahn online gestellt. (Falls ihr mal nichts zu tun habt…) +++ Ein bewegtes Leben in über 9000 Fotos überaus bewegt erzählt, geniale Werbung von Olympus +++ Parkhäuser sind sehr verwirrend, vor allem für Frauen, das wissen wir ja nun alle, das hier könnte eine mögliche Lösung aus dem Dilemma sein +++ Bei dem schönen Wetter draußen, sollte man sich auch sportlich betätigen: Karten in Hüte werfen wäre doch gut – kann man aber auch online machen+++ Warum sind Flugtickets eigentlich dermaßen hässlich? Das hat sich Tyler Thompson auch gefragt und einfach mal ein paar schönere Bordkarten entworfen +++ Von China lernen, heißt siegen lernen… oder wie man mit dem geringsten Aufwand das Optimum erreicht. +++ Wo wir schon bei China sind: Chinese owned Amerikaner, köstlich +++ Und zum Schluss: Typen mit coolen Brillen. +++

Netz

Facebook – Die Zukunft der Werbung?

In Facebook Werbung zu schalten ist unglaublich einfach. Mit wenigen Klicks lassen sich günstige Anzeigen oder teuere Kampagnen generieren. Werbetext eingegeben, Bild hochgeladen, Zielgruppe ausgewählt und ab geht die Post – was man bei solch einfachen Systemen vergisst, ist die Qualität.

Deswegen hat Facebook umfangreiche Richtlinien aufgestellt, die verhindern sollen, dass allzu marktschreierische Werbung neben den Nutzerprofilen angezeigt wird. Und da Richtlinien da sind, um gebrochen zu werden, wird die Anzeige erst gestartet, wenn Facebook sie überprüft und freigegeben hat.

Jetzt frage ich mich allerdings, wie trotz einer Qualitätskontrolle so eine kryptische Bauernfängerwerbung freigegeben werden konnte?

Übersetzungsprobleme sollten nicht schuld daran sein, schließlich ist Facebook gerade auch deshalb seit Neustem in Deutschland vertreten. In Anbetracht der Tatsache, dass ziemlich viele Vollpfosten in Facebook unterwegs sind, sind solche Werbeanzeigen höchst bedenklich. Diesen Medieninkompetenten fallen wahrscheinlich nicht mal die Rechtschreibfehler auf. Hier muss Facebook unbedingt nachbessern, in Deutschland ist schließlich nie der dumme Nutzer schuld, sondern immer der Anbieter …

Leben, Netz

Sonntagslese (#52)

+++ Diesmal keine Tilt&Shift-Fotografie, sondern genau das Gegenteil: Miniaturaufnahmen, die aussehen wie Landschaftsfotos +++ Genauso spannend: Das Making-of zu diesen Fotos +++ Apple ist ja für schlechtes Design bekannt, es wird also Zeit für: Pimp your MacBook +++ Ist es ein Raumschiff? Ist es ein Düsenjet? Nein es ist ein Star Wars Auto!! +++ Wer sich immer schon gewundert hat, warum die Hosen von den Jugendlichen heute so tief hängen: Hier ist die Antwort +++ Hier kannst du dir erzählen lassen, was in deinem Geburtsjahr alles passiert ist. +++ Beim Smashing Magazine gibt es einen Comic zur Geschichte des Internet Explorer. +++ Dass man im Internet vorsichtig mit seinen Daten umgehen soll, sollte inzwischen allgemein bekannt sein. Doch anscheinend reicht es sogar schon, seinen Namen und sein Geburtsdatum zu veröffentlichen, um ein Opfer von Identitätsdiebstahl zu werden. +++ Früher war sowas noch schweineteuer, heute gibt es Raum- und Hausplaner komplett kostenlos, auf jeden Fall hilfreich beim Umgestalten der Wohnung +++ Ich hab keine Ahnung was das alles soll, aber die Fotos hier sind ziemlich genial: Make Something Cool Every Day +++

Kultur, Leben, Netz

Facebook und die Medien(in)kompetenz

“Herr lass Hirn regnen” möchte man manchmal schreien, wenn man sich die mangelnde Medienkompetenz der Internetnutzer so ansieht. Wer, so fragt man sich, wer fällt denn bitte noch auf bescheuerte Phising-Mails rein und gibt damit PIN und TANs seiner Bank preis? Es sind wohl genau die Menschen, die statt einer Internetadresse einzugeben lieber die Seite per Google suchen. Davon gibt es ziemlich viele, selbst ich kenne einige davon.

Also suchen sie “Amazon” lieber bei Google, statt direkt amazon.de einzugeben – ist ja auch schwer sich die Topleveldomain zu merken. Das so eine Such-Navigation  durchaus zu skurrilen Szenen führen kann wurde bei einem Artikel bei ReadWriteWeb deutlich. Im Text mit dem Titel Facebook Wants to Be Your One True Login ging es eigentlich um Facebook Connect, einem Dienst, der es ermöglicht, dass man sich bei Webseiten mit seinem Facebook-Account einloggen kann.

Dank der unzähligen Keywords im Text wurde der Artikel kurze Zeit später bei Google unter dem Suchbegriff “facebook login” als Topsuchergebnis gelistet und all die Menschen, deren Medienkompetenz in etwa mit der einer mongolischen Wüstenrennmaus vergleichbar ist, hielten die Webseite tatsächlich für Facebook – und das obwohl die Webseite nicht mal ansatzweise Ähnlichkeit mit Facebook! Es reichte wohl, dass ein Facebook-Logo den Text illustrierte, um die Kühe aufs Glatteis zu führen.

Zusätzlich unterstützt ReadWriteWeb besagtes Facebook Connect, was bedeutet, dass man sich mit seinem Facebook-Login einloggen und unter seinen Namen Kommentare veröffentlichen kann. Genau das taten die Internetauthisten nun und wunderten sich, dass sie weder ihr Profil noch ihren Newsstream zu sehen bekamen. Unfähig spätestens jetzt zu erkennen, dass sie nicht auf Facebook gelandet waren, spammten sie die Kommentarspalte mit teils unflätigen Bemerkungen zu. Schließlich hatten sie bei Google “facebook login” gesucht und konnten sich jetzt hier gar nicht einloggen, was sollte das?!

Statt zu merken, dass sie wohl auf einer völlig anderen Webseite gelandet waren – schließlich war sie rot, statt blau und hieß auch komplett anders -gingen viele einfach davon aus, dass Facebook mal wieder das Design geändert hatte:

Aber ganz so blöd sind die User ja nicht, einer ist immer ein Schlaumeier: Laraine schlug vor statt Google einfach Bing als Suchmaschine zu benutzen, dann wäre alles beim Alten. Bevor nun alles aus dem Ruder laufen sollte, entschloss sich das ReadWriteWeb dazu eine sehr deutliche Mitteilung mitten in den Artikel zu setzen, damit auch der letzte Redneck kapierte, dass diese Seite nicht Facebook sei, sondern ein Blog.

Dear visitors from Google. This site is not Facebook. This is a website called ReadWriteWeb that reports on news about Facebook and other Internet services. You can however click here and become a Fan of ReadWriteWeb on Facebook, to receive our updates and learn more about the Internet. To access Facebook right now, click here. For future reference, type “facebook.com” into your browser address bar or enter “facebook” into Google and click on the first result. We recommend that you then save Facebook as a bookmark in your browser.

Jetzt frage ich mich – quasi als Moral von der Geschichte – warum sich die ganzen Phishing-Experten überhaupt die Mühe machen Seiten von Postbank und Sparkasse täuschend echt nachzubauen, wenn diese Internet-Inkompetenten es nicht mal merken, wenn sie auf einer völlig anderen Webseite sind und sich dann auch noch beschweren, dass nichts klappt?!

Es ist unglaublich, wie wenig die Menschen das Internet tatsächlich verstehen und wie viel sie darin über sich preisgeben – so langsam kann ich die Datenschützer verstehen. Außerdem gelobe ich vom heutigen Tage an, nie wieder über Farm Ville zu spotten. Was sollen solche Menschen auch sonst begeistert spielen, ohne gleich an einer kognitiven Überlastung zu sterben?! Das Leben ist die beste Satire – einfach erschreckend.

Kultur, Netz

Viel zu tun…

Semesterende inklusive Klausuren, Masterarbeit oder der ganz normale Arbeitswahnsinn, das lässt uns von Et jeht so gerade etwas in den Seilen hängen. So viel Zeit wie die Jungs hier, haben wir tatsächlich nicht ;)

Netz

Sie sollten den Akku austauschen…

Gerade noch fleißig an meiner Masterarbeit geschrieben und im nächsten Moment geht der Bildschirm aus – Windows versetzt sich in den Schlafmodus. Was geht denn hier ab?

Neu hochgefahren meckert Windows: “Sie sollten den Akku austauschen”, gleichzeitig blinkt die Batterie-Anzeige meines Dell Precision 4-mal Orange und ein Mal grün, was wohl heißen soll, dass mein Akku gerade dabei ist zu sterben. Argh! Dabei ist der Laptop noch nicht mal zwei Jahre alt.

Ich hatte mich schon damit abgefunden 150 Euro für einen neuen Akku auf den Tisch zu legen, als ich auf diese Meldung hier stieß. Scheinbar hat Windows 7 ein kleines Problem damit die korrekten Batteriedaten auszulesen und viel schlimmer noch, es behauptet Rotzfrech, der Akku sei defekt.

Windows ist dabei so penetrant, dass selbst mein Akku zu glauben scheint, er sei kaputt – die Ladestand-Anzeige auf der Batterie zeigt mir nämlich auch nichts mehr an. Aber da Windows das Problem zu sein scheint und nicht die Hardware, ist mein Interesse geweckt. Nach kurzer Recherche wurde ich auch fündig. Dieser Workaround sollte die Rettung bringen – seitdem funktioniert mein Rechner jedenfalls wieder ohne Probleme, auch die Akkuanzeige funktioniert ohne Probleme.

Kurze Version: Ihr “entladet” den Akku komplett, das nullt quasi die fehlerhafte Akkustandsanzeige in Windows wieder und lässt die Fehlermeldung verschwinden.

Die ausführliche Version:

  1. Ihr trennt den voll aufgeladenen Laptop vom Netz und lasst ihn entladen, das sollte übrigens ziemlich schnell gehen.
  2. Kurz vor der vollständigen Entladung des Akkus, schaltet Windows in den Schlafmodus. Seid hart und schaltet den Laptop wieder ein, bis er sich wirklich komplett ausschaltet.
  3. Versucht den Laptop wieder einzuschalten, sollte er tatsächlich noch angehen versucht ins Bios zu gehen und lasst ihn dort, bis er wirklich aus- und auch nicht wieder angeht.
  4. Nehmt den Akku aus dem Gerät und schaltet den Laptop ein. Das geht natürlich nicht, aber soll den letzten Rest Saft aus eurem Rechner pressen.
  5. Steckt den Akku wieder in den Laptop und verbindet es mit dem Ladegerät und lasst ihn ein paar Minuten aufladen.
  6. Jetzt startet den Laptop: Die Windows Fehlermeldung sollte verschwunden sein und der Akku normal funktionieren.

Der Workaround hat dem Akku meines Precision M6300 auf jeden Fall wieder auf die Beine geholfen, ob das bei allen Laptops funktioniert, kann ich nicht versprechen – aber trotzdem wollte ich euch diesen Lösungsansatz nicht vorenthalten. Wer also dasselbe Problem hat, kann‘s ja mal mit dieser Variante hier versuchen.

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