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Einfach nur Schalke

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And the winner is…

…me!

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist die WM in Südafrika am Sonntag nach dem Ausscheiden Spaniens zu Ende gegangen. So also leider auch unser Tippspiel.

Da ich in den letzten 3 Tagen noch keine Lobeshymnen über mich gehört oder gelesen habe, muss ich das nun selber in die Hand nehmen. Also: ICH habe das Tippspiel gewonnen, yeah! ICH! ICH! ICH!

Und nun kommt mir nicht mit Ausreden wie “Aber ich habe x mal vergessen zu tippen” oder “Ich habe die Zahlen auf der Tastatur verwechselt”. Ein guter Tipper braucht auch Konzentration.

So, hier der Endstand:

#BenutzerPunkte
1.noRm58
2.Tobias K.57
3.Peter53
4.robbe53
5.Pitchi53
6.Coco48
7.felix43
8.a.hummel37
9.buzze27

Hier könnt ihr alle abgegeben Tipps studieren.

Vielen Dank fürs Mitmachen. In 2 Jahren gerne wieder.

Leute, Netz, Sport

WM Kurzpässe

Deutschland hasst Vuvuzelas, bzw. der Spiegel hasst sie, so viel ist klar. Dafür haben haben die Spieler aber jetzt Ausreden für ihr schlechtes Spier. Für den Franzosen Patrice Evra waren es beispielsweise die Vuvuzelas, die für das grottige 0:0 Frankreichs gegen Uruguay verursacht haben, nicht die ideenlosen Spieler. Wie man auch bei Lärm begeisternden Fußball spielen kann, konnte man ja gestern bei unseren Jungs sehen.

Doch nicht nur die Deutschen sind Vuvuzelas-Rassisten, sondern auch der Rest der Welt schwenkt mit ein. Eine Facebook-Gruppe gegen die Tröten hat inzwischen über 90.000 Mitglieder und sie wächst sehr schnell weiter. Inzwischen rücken auch FIFA-Vertreter von dem strikten Nein zum Verbot der Vuvuzelas in Stadien ab, was wohl daran liegen wird, dass große Geldgeber, wie die ARD und das ZDF, (wieder die Deutschen) Druck auf die FIFA ausüben. Dabei ist das Filtern der Tröten gar nicht so schwer, wie die Technik-Laien der öffentlich Rechtlichen immer sagen.

So zeigt der Surfpoet, wie man die Uwe Seelers relativ schnell mit dem Rechner herausfiltern kann. Eine simplere, aber nicht ganz so saubere Methode wäre die Anpassung des TV-Equalizers, wie hier beschrieben.

Viel Lärm um nichts also, genauso wie das “Skandälchen” um die ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, die gestern von Kloses “inneren Reichsparteitag” gesprochen und damit im Netz große Wellen geschlagen hat. Aber so sind wir Deutschen halt, groß Aufregen, Lamentieren und Rumjammern – ein Rückfall in die Pre-Sommermärchen-2006-Zeit also.

Es wird Zeit uns Deutschen mal wieder richtig in den Arsch zu treten (oder schießen), damit wir mal wieder von unserem hohen Ross herunter kommen.

Leben, Netz, Sport

Sonntagslese (#62)

+++ Ein Blog voller Bilder von Wodka-Flaschen +++ uhrgeil: Drei Typen sagen die genaue Uhrzeit +++ Das World Cup 2010 Twitter replay zeigt dir, wie Twitter die WM-Spiele verfolgt hat. +++ Beim Smashing Magazine gibt es eine Anleitung zum richtigen Löschen deines Accounts von Seiten wie Facebook, MySpace, Amazon, Youtube, Twitter usw. +++ Wer nicht mehr bei Facebook angemeldet ist, der muss nicht zwingenderweise auf dem “Gefällt mir”-Button verzichten, den gibts jetzt auch offline. +++ Hier mal ein etwas anderer WM-Kalender (via) +++ Da wir heute ganz im Zeichen der WM stehen, wird es auch Zeit für die schlechtesten WM-Songs 2010: grauenhaft +++ Als ausgleich nun etwas schönes: FFFFOUND! ist ein Bookmarking-Dienst für tolle Bilder. Genau das richtige für Designer, Fotografen oder Gelegenheitskünstler +++ Lustiges gibts bei FFFFOUND! auch: Jetzt weiß ich endlich wie man Enten malt +++ Auf dem Ding würde ich auch gerne mal Billard spielen +++ Wer nach unserer tollen Sonntaglese und der Fußball-WM immer noch Langweile haben sollte, hier 521 Flash-Games aller erster Güte +++

Kultur, Sport

Liedgut zum Wochenende (#36)

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et-jeht-so-WM-Tippspiel 2010

So liebe Fußballfreunde, in knapp einer Woche ist es soweit. Die Fußball-WM in Südafrika startet. Und um auch hier im Blog die WM gemeinsam zu erleben, haben wir uns was super-dupa-mega-tolles ausgedacht. Was komplett anderes. Was noch nie vorher Dagewesenes. Ein WM-Tippspiel. Und alle unsere Leser können mitmachen. Wie geil ist das denn?

Und so funktionierts:

  1. Ihr müsst euch, falls noch nicht getan, bei uns registrieren. Anders geht’s leider nicht. (*)
  2. Klickt oben in der Navigation auf “WM 2010 Tippspiel” und gebt eure Tipps ab (speichern nicht vergessen). Der nächste Tippabgabeschluss wird immer oben angezeigt.
  3. Das war’s eigentlich schon. Falls noch Fragen offen sind, fragt einfach.

Zur Punkteverteilung:

  • richtiges Ergebnis – 3 Punkte
  • richtige Differenz – 2 Punkte (gilt auch für Unentschieden)
  • richtiger Sieger – 1 Punkt

Zu gewinnen gibt’s bis jetzt außer Ruhm und Ehre nichts. Aber vielleicht lassen wir uns ja noch was einfallen.

So, viel Spaß beim Tippen.

* Auf Wunsch kann euer Account nach der WM selbstverständlich wieder gelöscht werden. Ihr müsst uns nur bescheid sagen.

Sport

Referees At Work – Fußball-Schiedsrichter bei der Arbeit

So der Songcontest ist kaum vorrüber da steht schon das nächste Großereignis vor der Tür. Die Fußball-WM. Was sich Schiedsrichter während eines Spiels so alles zu sagen haben, zeigt uns die Doku “Referees at Work – Fußball-Schiedsrichter bei der Arbeit”. Hierbei handelt es sich um Original-Aufnahmen von der Euro2008.

Trailer (EDIT: Der Trailer geht leider nicht, wegen Copyright und so, klickt unten auf den Link, da gibts die ganze Doku for free)

Das komplette Spektakel gibt es hier zu sehen. Wirklich empfehlenswert.

Sport

Guerrero’s Flaschenwurf

Für alle, dies es bisher noch nicht gesehn haben.

Also ich für meinen Teil bin auf der Seite von Guerrero. Ich als Fan des FC Bayern, dem besten deutschen Verein, bekomme es ja schließlich Woche für Woche mit, wenn nicht nur die gegnerischen Fans, sondern auch die eigenen “Fans” das Team niedermachen und auspfeifen.

Die ganze Energie, die sich da anstaut, muss ja auch mal raus. Und wenn dem wirklich so ist, das Guerrero direkt angegangen wurde, versteh ich es um so mehr. Scheiß auf Vorbildfunktion und Profi sein. Fußballer sind auch nur Menschen.

Zudem müssen Zuschauer, die Sprüche reißen auch mit dem Echo leben können! In diesem Fall ist besondern schön, da sich der “Fan” nicht hinter irgendwelchen anderen Gröllenden verstecken konnte.

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Geradlinigkeit, Herr Löw?


Creative Commons License by ovit

Es ist raus. Torsten Frings wird nicht bei der WM in Südafrika nicht im Kader stehen. Ich als Bremen-Fan finde dies Schade, kann aber auch die Leute verstehen die gegen eine Wiederberufung des Lutschers sind. Joachim Löw hingegen kann ich nicht verstehen. In meinen Augen lässt der Bundestrainer schon seit geraumer Zeit jegliche Konsequenz in seinen Entscheidungen missen. Es ist sportlich nicht zu erklären, dass ein gestandener Nationalspieler wie Torsten Frings, der zugegebener Maßen viele Verletzungsorgen und Formschwächen hatte, nicht zur WM fährt, ein Thomas Hitzlsperger, der seit der Stuttgarter Meistersaison seine Topform nur noch als Schatten am Horizont zu sehen bekommt, es voraussichtlich hingegen tun wird. Bei Frings zeigt die Formkurve immerhin nach oben, auch wenn sie wohl nie mehr ihr Maximum erreichen wird. Ganz nebenbei bemerkt würde ich auch lieber Simon Rolfes auf dem Platz neben Ballack sehen, aber darum geht es hier nicht. Vielmehr stört mich die Stuttgarter Brille durch die Löw alles zu sehen scheint.

Der Bundestrainer misst einfach all zu oft mit zweierlei Maß. Wenn er sich zu seinen Spielern bekennt, die in der Nationalelf ihre Leistung gebracht haben, und diese spielen lässt, finde ich dies zwar problematisch, kann es aber akzeptieren. So geschieht es ja schon seit Ewigkeiten im deutschen Sturm. Miroslav Klose und Lukas Podolski sind in der Bundesliga weniger als ein Schatten ihrer Selbst, machen aber für die Nationalmannschaft gute Spiele. Solang dies der Fall ist bin kann ich damit Leben, dass der Bundestrainer an ihnen festhält. Nur ist es gegenüber Leuten wie Stefan Kießling, der seit Jahren mindestens so mannschaftsdienlichich wie Klose spielt und seit dieser Saison auch noch oft trifft, äußerst unfair ihn so lange auf eine Nominierung warten zu lassen und nicht eine ernsthafte Alternative zu sehen. Müsste aber, wenn Löw so verfahren würde, ein gediegener Nationalmannschaftsspieler wie Frings nicht berücksichtigt werden? In Löws Augen scheinbar nicht, denn Frings hat einmal zu oft das Maul aufgemacht und dies stört den Teamchef. Joachim Löw sucht sich seine Spieler nach persönlichen Vorlieben aus. Mit wem er gut kann, der spielt. Da haben es Querdenker und Lautsprecher, wie Frings oder Wiese, natürlich schwer.

Löw verfolgt diese Linie, auf erfahrene Spieler zu setzten, also nicht konsequent genug. Stattdessen lässt er reihenweise Spieler wie Serdar Taşçı, Tobias Weis, Christian Träsch oder Cacau debütieren, welche von der Nationalmanschafft soweit entfernt sind wie Hertha vom Klassenerhalt. Wenn diese Spieler Top-Leistungen bringen würden, wäre nichts einzuwenden. Nur fragte man sich doch zeitweise, was solche Leute überhaupt in einer Profimannschaft verloren hätten. Man bekommt den Eindruck es reiche aus für den VfB Stuttgart gegen den Ball zu treten oder von sonst wo aus dem erweiterten Schwabenland zu kommen. Objektivität sieht anders aus.

Joachim Löw ist Bundestrainer. Ich bin es nicht. Von daher kann er machen was er will, nur muss er es dann auch richtig tun. Einmal so und dann wieder völlig anders zu entscheiden, zeichnet ein äußerst schlechtes Bild des Bundestrainers, den ich per se für keinen schlechten halte. So jedoch wünsche ich mir, dass mal wieder ein großes Turnier so richtig nach hinten losgeht, damit Löw endlich einmal einsehen muss, dass er in seinem System nicht zielstrebig genug ist. Ein deutsches Ausscheiden in der Vorrunde, wäre ein Traum.

Zumal eh England Weltmeister wird, aber das steht auf einem anderem Blatt.

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Rafati ist nicht schlecht sondern nur unbeliebt

Vor einigen Wochen ist Babak Rafati von dem Bundesliga-Spielern zum schlechtesten Schiedrichter der Liga gewählt worden. Die Sport-Bild hat heut den Grund parat. Dort wurden alle Unparteiichen, die seit 1999 mehr als 34 Spiele gepfiffen haben darauf untersucht wie heimlastig sie pfeifen. Raus kam Herr Rafati ist auf den letzten Platz der aktiven Schiedsrichter und so mit am wenigsten Heimschiri. Was damit wohl auch der Grund für seine Unbeliebtheit ist.

30. Babak Rafati, seit 2005 Bundesliga: Heimsiege 24 von 64 = 37,5 %, Elfmeter für Heimteams 2 von 6 = 33,3 %, Platzverweise gegen Gäste 4 von 9 = 44,4 %, Fehlentscheidungen zugunsten der Heimteams 14 von 30 = 46,7 %, Heim-Schiri-Faktor 40,5%

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