+++ In Cardiff wurde der wahrscheinlich kürzeste Radweg der Welt gebaut. +++ Was England kann, können wir schon lange und viel besser: Sinnlos Geld im Straßenverkehr verballern +++ Was China alles im Internet zensiert in einer Neuauflage +++ Nichts für Arachnophobisten: Die beeindruckende Lego-Spinne von Doctor Mobius. +++ A propos Bausteine: 8-Bit-Spiele-Klassiker erobern unsere Welt +++ Wenn Kinderzeichnungen zum Leben erweckt werden, sieht das so aus. +++ Eine hochinteressante Doku über Cannabis, die man sich allerdings nicht völlig breit angucken sollte +++ Und für alle, die die berüchtigte Facebook-Folge von Southpark noch nicht gesehen haben, hier ist sie +++
Heute ist der 3/14 – im amerikanischen Datumsformat geschrieben. Das sind bekanntermaßen die ersten 3 Ziffern der Kreiszahl π (Pi). Darum wird heute, um ganz genau zu sein um 1 Uhr 59 und 26 Sekunden, der Pi-Tag gefeiert.
Begründet wurde der inoffizielle Feiertag von Larry Shaw aka “Prince of Pi”, der am Exploratorium in San Francisco arbeitet. Dort wurde 1988 zum ersten Mal der Pi-Tag gefeiert. In den USA ist der Pi-Tag mittlerweile schon Tradition. An den amerikanischen Schulen finden z.B. Kuchenwettessen statt (weil Kuchen = engl. pie) oder Wettkämpfe im Aufzählen der Nachkommastellen von Pi. In Deutschland allerdings wird der Pi-Tag kaum begangen. Ich finde, es wird Zeit, dass sich das ändert.
Also ladet eure Freunde auf einen kreisförmigen Kuchen ein, testet, wer mehr Dezimalstellen von Pi aus dem Kopf aufzählen kann und denkt daran, wie arm dran wir ohne Pi wären. Mehr Tipps wie man den Pi-Tag richtig feiert gibt es hier.
Und nun alle zusammen:
P.S. Der Albert hat übrigens heute auch Geburtstag.
+++ Der elektrische Reporter erklärt was Fabbing ist und wie es unsere Zukunft verändern könnte. +++ Google hat 150 Stunden Videomaterial zur transsibirischen Eisenbahn online gestellt. (Falls ihr mal nichts zu tun habt…) +++ Ein bewegtes Leben in über 9000 Fotos überaus bewegt erzählt, geniale Werbung von Olympus +++ Parkhäuser sind sehr verwirrend, vor allem für Frauen, das wissen wir ja nun alle, das hier könnte eine mögliche Lösung aus dem Dilemma sein +++ Bei dem schönen Wetter draußen, sollte man sich auch sportlich betätigen: Karten in Hüte werfen wäre doch gut – kann man aber auch online machen… +++ Warum sind Flugtickets eigentlich dermaßen hässlich? Das hat sich Tyler Thompson auch gefragt und einfach mal ein paar schönere Bordkarten entworfen +++ Von China lernen, heißt siegen lernen… oder wie man mit dem geringsten Aufwand das Optimum erreicht. +++ Wo wir schon bei China sind: Chinese owned Amerikaner, köstlich +++ Und zum Schluss: Typen mit coolen Brillen. +++
+++ Zum heutigen Sonntag auch mal etwas theologisches…+++ Wie man sich richtig unbeliebt machen kann auf Facebook bei: How to Suck at Facebook +++ Hier kann sogar Haustroll Celle noch was lernen. Ein kleiner Leitfaden zum Argumentieren im Internet. +++ Was uns Obama bei seiner Rede zur Lage der Nation eigentlich sagen wollte… +++ Was es nicht alles gibt: Beim Feldhamsterverleih kann man sich geschütze Tiere ausleihen, um geplante Bauvorhaben zu verhindern. Und laut der Referenzen scheint es sogar zu funktionieren. (Erfolgsqoute: 92,3%) +++ Straßen, die man nur befahren sollte, wenn man wirklich Eier in der Hose hat. +++ Da müssen echt zwei Hummer kommen und mir erklären, wie unlogisch Star Wars eigentlich ist! +++ Eine ziemlich coole Uhr, wenn ihr mich fragt (Firefox- und Chrome-Kompatibel) +++ Dass Tim Burton ein ziemlich schräger Vogel ist, sollte bekannt sein, dass er das auch in wunderbaren Illustrationen ausdrückt, kann man sich auf dieser tollen Seite ansehen +++ Manche Leute haben zu viel Zeit: Ziemlich seltsame Raum-Zeit-Diagramme zu Filmen +++
Manchmal glaube ich, es gibt solche Aktionstage nur, damit faule Journalisten oder Blogger einfach nur den Kalender aufschlagen müssen, um ein Tagesthema zu finden. Andererseits, wie soll man es mit solchen Themen sonst in die Presse schaffen zwischen Bauern die Frauen suchen, Bauern, die Superstars suchen oder Bauern, die Steuern senken wollen.
Und so erfahren wir heute all überall, dass es tatsächlich noch 2,5 Milliarden Menschen auf der Welt gibt, die keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen haben und aus diesen unhygienischen Gründen jährlich 1,8 Millionen Menschen sterben. Schwer vorstellbar für Menschen, die in unseren Breitengraden hausen. Bei meinem Tibetbesuch konnte ich aber selbst sehen, wie “Toiletten” aussehen können: Holzverschläge auf Stelzen mit Löchern im Boden.
Denkt also bei der nächsten WC-Sitzung mal drüber nach, wie gut ihr es habt. Weitere Infos rund um den Welt-Toiletten-Tag gibt’s auf der Webseite der World Toilet Organisation.
Und als Tipp zum Schluss: Tut eurer Toilette doch mal was Gutes, wie wär es denn mal mit einem neuen WC-Stein?
+++ Fotos von komischen Wolken. +++ Die Umweltverschmutzung Chinas in Bildern. +++ Der Telegraph hat eine Liste der 10 wichtigsten Internet-Gesetze zusammengestellt. +++ Die BBC Natural History Crew hat einen Kampf zwischen 15 Meter langen und 40 Tonnen schweren Buckelwal-Männchen um ein Buckelwal-Weibchen gefilmt. That’s epic! +++ Vom 14. Oktober bis heute fand in Berlin das Festival of Lights statt. Schöne Fotos gibt es hier, hier, hier und hier. +++ Noch mehr Lichtkunst: Auf dem Branchage-Filmfestival gab es dieses Jahr sehr schöne Architektur-Projektionen zu sehen. (via) +++
Wir gratulieren an dieser Stelle Barack Obama zum Friedensnobelpreis 2009. Da wir uns aber nicht in Lobhudelei verlieren, sondern auch mal die kritischen Stimmen zu Wort kommen lassen.
Und wie echte Journalisten der deutschen Qualitätsmedien berufen wir uns dabei am besten auf Twitter.
@coltables: For Obama to get the Nobel Peace Prize for accomplishing nothing, can’t wait to see what they give him when he actually does something #tcot
@ewerickson: Obama is becoming Jimmy Carter faster than Jimmy Carter became Jimmy Carter.
@haekelschwein Der FNP für Obama ist so, als bekäme ein Koch ‘ne Auszeichnung dafür, dass er nicht wie sein Vorgänger in die Suppe pisst.
@AndrewCarberry: On the day barack obama wins the nobel peace prize its announced marge simpson will appear in playboy…ned flanders won’t b happy
@missgig “Secret Service is on the lookout for Kanye West when President Obama accepts his Nobel Peace Prize.”
@Zixxel: Obama kriegt den Nobelpreis. Und die Amis so: Yeah!
@alorza: President #Obama wins Eurovision Song Contest
@CtuC: Obama gets a Nobel and I don’t?!?!?! What’s up with that?
Die euphorische Stimmung im Netz steckt an oder? Für weitere Glückwünsche oder passende Zitate steht euch wie immer die Kommentarfunktion zur Verfügung.
Die Welt ist grausam. Zumindest die Menschen sind grausam. Anders lässt sich, was im folgenden Video gezeigt wird, wohl nicht erklären. Ein normaler Mensch kann sich sowas nicht ausdenken.
Ein Mitarbeiter der Tierschutzorganisation „Mercy for Animals“ hat das Video in der nordamerikanischen Hy-Line Hühnerbrutstätte in Spencer, Iowa, während einer Periode von zwei Wochen im Mai und Juni 2009 mit versteckter Kamera aufgenommen. Er hatte zuvor einen Job in dem Hühnerzucht-Betrieb angenommen, um die Aufzeichnung durchführen zu können.
In dem Video sieht man, wie die Küken von den sogenannten „Sexers“ nach Geschlecht sortiert und die noch lebenden männlichen Küken in eine Häckselmaschine befördert werden, weil diese für die Eierproduktion nutzlos und für die Fleischproduktion nicht profitabel sind. Solche Tötungsmethoden seien Standard in dieser Industrie. Fast 150.000 männliche Küken werden so täglich getötet, behauptet Mercy for Animals.
Andere Küken werden durch die schnell laufenden Sortiermaschinen tödlich verletzt und finden so ihren Weg ins Jenseits. (Ein bisschen Ausschuss ist ja immer.)
Mercy for Animals nimmt an, dass jährlich 200 Millionen männliche Küken getötet werden. Die Vereinigten Eierproduzenten (United Egg Producers) bestätigten diese Zahlenangabe sowie die Praxis dahinter.
There is, unfortunately, no way to breed eggs that only produce female hens,” said the group’s spokesman, Mitch Head. “If someone has a need for 200 million male chicks, we’re happy to provide them to anyone who wants them. But we can find no market, no need.
(AP)
In der Presseerklärung von Hy-Line heißt es außerdem, dass einige Methoden, die im Video als “sofortige Sterbehilfe” beschrieben werden, vielleicht grausam aussehen, aber von Tierveterinären und Wissenschaftlern unterstützt und befürwortet werden.
Auch die Animal Welfare Policies von Hy-Line lesen sich wie eine Farce:
The employees of Hy-Line International and our network of family farms understand the important contribution that our breeding flocks play in feeding millions of people around the world. To that end, we are committed to the humane and respectful treatment of each and every bird in our care. [...] Our employees and cooperators are specifically trained on the proper methods of handling birds to minimize distress or injury. [...]
Aber Töten ist schon okay.
Wie dem auch sei, am Ende ist es für die Küken ehe gehupft wie gesprungen. Vielleicht können sich die männlichen Küken ja sogar noch glücklich schätzen, nur ein Tag voller Qual zu erleben statt Jahre in grauenvoller Gefangenschaft.
Darum: Wenn Eier aus dem Supermarkt, dann Bio-Eier. Aber selbst da kann man sich ja nicht mehr sicher sein. Und was ist mit den ganzen Produkten, die Eier enthalten? Muss man ja doch gleich vollständig auf Bioprodukte umsteigen, um sein Gewissen zu bereinigen. Aber auch da kann man sich doch nicht sicher sein, oder? Also am besten gleich Veganer werden. Oder wie seht ihr das?
(via)
Nett gemacht, um mal ein bisschen Awareness für das Thema CO2-Emission zu schaffen. Wir sind schon alle ein paar Umweltsünder! Fahrt mehr Fahrrad!