Der perfekte Start ins Wochenende ist garnicht so einfach. Was man als aller Erstes braucht ist so ein total stressigen Arbeitstag. Am besten so einen…
Den gilt das auch irgendwie durchzustehen. Nachdem man das erledigt hat und zu Hause angekommen ist, zieht man sich ne schöne bequeme Jogginghose an, dreht das Liedgut zum Wochenende voll auf, legt sich auf die Couch und macht sich so ein richtig schönes kühles Bier auf…Ach ist das schöööön.
Ich hatte mich nie besser gefühlt. Und ja mein Tag war heut so richtig stressig…zumindest für meine Verhältnisse.
Gestern hab ich erfahren, dass ich die nächsten fünf bis sechs Monate selten zu Hause sein werde. Im Gegenzug werde ich dafür aber umso mehr die Vorteile eines Hotelfrühstücks schätzen lernen dürfen.
Ja, ich muss das erste Mal so richtig schuften. Und das nicht einmal privat, sondern für die Firma. Deutschlandweit. Richtig powern mit Termindruck! Ich, die Schnarchnas! Für alle mach ich das. Für das Wohl der Firma.
Nun wollte ich mal fragen, wie ich das am Besten mit einen Untermieter hinbekomme. HELFT MIR! Sechs Monate Miete umsonst. Wer gießt meine zwei Pflanzen? Wer spielt meinen WoW-Account weiter? Wer zahlt das eigentlich alles?
Zudem werde ich auch selten am Wochenende da sein. Ich bin, so wie es aussieht, den größten Teil im Norden Republik unterwegs. Da liegt Berlin und Wünsdorf eindeutig näher. Was soll ich solange mit der blöden Wohnung in München machen? Ich brauche eindeutig seelische und moralische Unterstützung von euch. HELFT MIR!
Eines werde ich euch im Nachhinein aber eindeutig vorraus haben, ich werde viele Kneipen kennenlernen und wenn mir das Glück hold ist vielleicht sogar häufiger Grünkohl mit Pinkel essen
Mit “Sie” mein ich die Agentur für Arbeit. Als ich noch arbeitslos war, musste ich dort eine Bewerbung abgeben, falls irgendwann mal irgendjemand kommt und zufällig jemanden wie mich sucht. Dann könne man ja schnell die Bewerbung überreichen. Letzte Woche bekam ich diese Unterlagen mit folgendem Anschreiben zurück.
Also ich weiß nicht, aber irgendwie sind die recht traurig, dass ich Arbeit habe.