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	<title>Et jeht so. &#187; Bahn</title>
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	<description>Eigentlich ist alles scheiße: Keine Ideen. Kein Geld. Kein Bock. Aber... et jeht so.</description>
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		<title>Die Bahn macht mich fertig</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 00:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noRm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
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		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bahn macht es Pendlern wie mir in diesen Tagen wirklich nicht leicht. Was ich diesen Mittwoch erlebt habe, ist ein Musterbeispiel für diese Behauptung. Am Mittwoch wollte ich mit der RE3 (Elsterwerda – Schwedt) von Wünsdorf nach Berlin Hauptbahnhof fahren, dann weiter mit S-Bahn bis Zoologischer Garten und von dort mit U-Bahn bis zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bahn macht es Pendlern wie mir in diesen Tagen wirklich nicht leicht. Was ich diesen Mittwoch erlebt habe, ist ein Musterbeispiel für diese Behauptung.</p>
<p>Am Mittwoch wollte ich mit der RE3 (Elsterwerda – Schwedt) von Wünsdorf nach Berlin Hauptbahnhof fahren, dann weiter mit S-Bahn bis Zoologischer Garten und von dort mit U-Bahn bis zu meiner Hochschule.</p>
<p>Am Wünsdorfer Bahnhof angekommen, bot sich mir sich mir schon mal ein seltsames Schauspiel. Der RE3 Richtung Elsterwerda hatte wohl ein kleines Problem mit der Stromversorgung. Mindestens 10 Minuten lang fuhr der Lokführer den Stromabnehmer des Zuges hoch und runter, bis dieser endlich Saft von der Oberleitung bekam. Als der RE3 Richtung Elsterwerda abfuhr, kam auch der RE3 Richtung Schwedt in Wünsdorf an. Hier begann meine Odyssee.</p>
<p>Kurz vor Dabendorf kam die Durchsage, dass der Zug wegen eines Oberleitungsschadens in Rangsdorf enden und von dort direkt wieder nach Wünsdorf zurückfahren würde. Was mit den Passagieren, die nach Berlin wollen, passieren sollte, wurde nicht geklärt. Keine Informationen, wie es weitergehen soll. Also stieg ich mit den anderen ratlosen Fahrgästen aus und wartete. Als dann ein Schnellzug in Richtung Berlin vorbeiraste, war ich verwundert und erleichtert zu gleich. Das Problem lag also am Zug selbst und nicht an der Strecke. Muss mir doch mal einer sagen, dass mit „Oberleitungsschaden“ kein Schaden an der Oberleitung gemeint ist.</p>
<p>Also wartete ich auf den nächsten Regional-Express Richtung Berlin.  Mit dem RE7 erreichte ich dann schließlich Berlin Ostbahnhof. Mittlerweile hatte ich bestimmt schon 30 Minuten verloren. Da die RE7 momentan wegen Gleisbauarbeiten nur bis Ostbahnhof fährt, kommen noch einige Minuten wegen der S-Bahn-Fahrt dazu. (Normalerweise würde die RE7 nämlich über Bahnhof Zoo bis Dessau fahren.)</p>
<p>Mit der S-Bahn sollte es dann also bis zum Zoologischen Garten weitergehen. Auf halber Strecke hatte diese dann aber erstmal eine „Zugstörung“, wodurch sich die Weiterfahrt wiederum &#8211; glücklicherweise nur &#8211; um ein paar Minuten verzögerte.</p>
<p>Zumindest auf die U-Bahn war an diesem Tag Verlass. Doch das war nur ein geringer Trost. Letztendlich kam ich eine Dreiviertelstunde zu spät zur Vorlesung, was kein großes Drama ist, aber hier geht es um&#8217;s Prinzip.</p>
<p>Auch der Rückweg verlief ganz anders als geplant. Vom Hauptbahnhof wollte ich gemütlich und bequem mit dem RE3 (mal wieder) gen Heimat fahren. Als ich auf der Anzeigetafel am Gleis las „Umleitung über Gesundbrunnen“, habe ich mir erstmal nichts dabei gedacht – außer: Wo liegt Gesundbrunnen? Wird schon passen, dachte ich. Die Abfahrtszeit stand ja schließlich auch noch da. Als der Zug zur Ankunftszeit nicht einfuhr und auch keine Lautsprecheransagen ertönten, wurde ich langsam skeptisch. Einige andere Wartenden hatten es wohl inzwischen begriffen und verließen den Bahnsteig. Als die Anzeige dann völlig erlosch und gar nichts mehr anzeigte, verlor auch ich meinen letzten Funken Hoffnung und machte mich auf dem Weg zum Ostbahnhof.</p>
<p>Aber was zur Hölle soll der Scheiß? 20 Minuten umsonst gewartet, keine Informationen, was los ist, außer: „Umleitung über Gesundbrunnen“. Kann man das nicht deutlicher ausdrücken? So wie „Der scheiß verdammte Zug hält nicht am HBF“ zum Beispiel? Klar, viele hätten es wahrscheinlich gleich gerafft. Zum Beispiel die, die wissen, wo Gesundbrunnen liegt (nämlich nördlich vom Hauptbahnhof wie ich jetzt herausfand). Doch ebenso viele haben den „kryptischen“ Hinweis anscheinend auch nicht verstanden.</p>
<p>In der Zeit, in der ich am HBF gewartet habe, fuhr übrigens auch meine zweite Fahrmöglichkeit vom Ostbahnhof (RE7) davon. Wieder hat mir die Bahn eine Stunde Lebenszeit geklaut.</p>
<p>Was ich jetzt damit sagen will, ist sicher schon lange kein Geheimnis mehr. Die Bahn hat Probleme: Schlecht gewartete Züge und Gleisanlagen, Unpünktlichkeit, Zugausfälle, schlechtes Informationsmanagement, zu wenig Servicepersonal und dazu noch viel zu hohe Preise, welche ja noch in Ordnung wären, wenn die ganzen Probleme nicht wären.</p>
<p>Am Dienstag hat der Verkehrsbund Berlin-Brandenburg (VBB) seine Qualitätsanalyse „<a href="http://www.vbbonline.de/download/dokumente/Netzzustandsbericht09.pdf">Netzzustand 2009</a>“ veröffentlicht. Darin finden sich einige erschreckende Zahlen. So haben die Rechercheure in Berlin-Brandenburg 685 Geschwindigkeitseinbrüche ermittelt, die zusammen rund 587 Kilometer lang sind. Damit könnten 13,1% des Netzes im Verbundgebiet aufgrund von Mängeln nicht mit der eigentlichen Geschwindigkeit befahren werden.</p>
<p>Schuld daran seien die alten Anlagen, die nicht für heutige Geschwindigkeiten ausgelegt sind. „Angesichts der vielen Mängel und der veralteten Anlagen ist nicht nachzuvollziehen, dass die Gewinne von DB Netz unverhältnismäßig gestiegen sind. 2005 machte die DB Netz 17 Millionen Gewinn, 2008 rund 670 Millionen“, sagte VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz.</p>
<p>Tja, vielleicht könnte es ja ein ganz kleines bisschen mit den geringen Investitionen ins Schienennetz zu tun haben. 17,8 Millionen Euro wurden in diesem Jahr dafür ausgegeben (noch mal: Gewinn 2008: 670 Mio.). Im nächsten Jahr sollen ganze 18,9 Millionen Euro ins Schienennetz investiert werden.</p>
<p>Vielleicht wäre es doch an der Zeit, mir eine Wohnung in Berlin zu besorgen&#8230;</p>
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		<title>Eine Bahnfahrt die ist lustig</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 08:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buzze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Energiebilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Mensch mag Klugscheißer, das nur mal vorangestellt. Aber manchmal müssen Dinge halt klar gerückt werden. Wie die total ausufernde Off-Topic-Diskussion zum Burgberg Bash, bei dem es eigentlich um das Konzert und nicht um Bahnfahren gehen sollte. Aber so ist das im Web2.0 die Plattform können wir bereitstellen, die Beiträge auch, die Kommentare aber können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Mensch mag Klugscheißer, das nur mal vorangestellt. Aber manchmal müssen Dinge halt klar gerückt werden. Wie die total ausufernde Off-Topic-Diskussion zum Burgberg Bash, bei dem es eigentlich um das Konzert und nicht um Bahnfahren gehen sollte.</p>
<p>Aber so ist das im Web2.0 die Plattform können wir bereitstellen, die Beiträge auch, die Kommentare aber können dann doch irgendwie alles bereithalten. Um diese Diskussion etwas auszulagern, gibt&#8217;s hier also einen Beitrag, bei dem gerne noch weiter über Bahn- und Autofahrten diskutiert werden kann &#8211; als kleiner Service für euch und für uns, damit alles etwas übersichtlicher bleibt.</p>
<p><span id="more-2537"></span></p>
<p>Für alle die jetzt gar nicht wissen, worum es hier überhaupt geht, versuche ich den Stand der Diskussion mal zusammenzufassen. Primär geht es um das Bahn- im Verhältnis zum Autofahren.</p>
<p><strong>Bahnbefürworter</strong> bringen dabei die Argumente vor, dass die Bahn sehr viel Umweltfreundlicher sei, als alle anderen Verkehrsmittel und der Reisekomfort viel höher sei, schließlich könne man ja hier entspannt am Laptop arbeiten und sich mit anderen Fahrgästen unterhalten.</p>
<p><strong>Autobefürworter</strong> hingegen behaupten, warum solle die Umweltbilanz so viel besser sein, wenn ein Auto voll besetzt ist, z. B. durch die Mitfahrzentrale, dann sei a) die Umweltbilanz besser und b) könne man sich ja auch hier mit den Mitfahrern unterhalten und sich anderweitig beschäftigen &#8211; vorausgesetzt man ist nicht der Fahrer. Ein zusätzlicher Vorteil ist natürlich auch, dass Autofahren deutlich billiger ist als Bahnfahren, was gerade für Studenten ein enormer Vorteil ist.</p>
<p>Soweit etwa der Stand der Diskussion, die ich mal hier mit ein paar Zahlen unterfüttern möchte. <a href="http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E2332C8A90ABD415693761BE06E77A5E5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Gottfried Ilgmann errechnet</a>, wenn auch etwas sehr auf Krawall gebürstet, dass die Bahn, Flugzeug und das Auto sich in ihrer Energiebilanz kaum voneinander unterscheiden. Das liegt in seinen Augen vor allem in der mangelhaften Auslastung der Züge.</p>
<p>Richtig toll, wird es allerdings, wenn an noch die CO2-Bilanz aus dem Hut zaubert, denn dann wird&#8217;s richtig 80er. Denn die ist beim Auto natürlich wesentlich schlechter als bei der Bahn, denn die fährt bekanntermaßen mit Strom. Strom, so bemängeln Kritiker, der durch Atomkraftwerke gewonnen wird &#8211; eine teuer erkaufte CO2-Bilanz also. Fahren darf man also Grüner quasi nur noch Fahrrad, wenn man sich wirklich nicht verdächtig machen will, die Umwelt zu schädigen.</p>
<p>In meinen Augen ist dieses ganze Umwelt-Gelaber sowieso vorgeschoben. Dem Einzelnen interessiert es nicht, wie er wo hinkommt. Hauptsache er kommt dort bequem, zeitnah und billig an. Und da ist das Auto, allen Unkenrufen zum trotz der Bahn voraus. Da es ein Individualverkehrsmittel ist, kann ich mit ihm von Haustür zu Haustür fahren. Mit der Bahn geht das nicht, da kann ich dann zwar entspannt im Abteil sitzen, um bis zur Haustür zu kommen, muss ich etwas mehr Aufwand betreiben.</p>
<p>Je nach Bedarf entscheidet eher der Faktor Kosten oder der Faktor Zeit über die Wahl des Transportmittels. Ich bin ehrlich, bei keinem der beiden Faktoren liegt bei meinen Fahrten die Bahn vorne. Das kann sich allerdings schnell ändern, als ich jeden Tag von Augsburg nach München pendelte, war das Monatsticket der Bahn so deutlich günstiger, dass ich den Faktor Zeit gar nicht so sehr ins Gewicht fiel.<br />
Wenn eine Bahnfahrt die Hälfte kosten würde, wäre ich gerne auch bereit das Ding zu benutzen, aber im Moment sind sie teuer und langsam, und da Zeit Geld ist, muss ich auch in Zukunft wohl eher auf Bahnfahrten verzichten.</p>
<p>Wer also noch was  zu sagen hat, kann das jetzt hier tun.</p>
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		<title>Gedanken in Wort und Bild (#5)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 18:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buzze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Karikatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Apropos: Bin ich eigentlich der Einzige der sich wundert, dass die Bahn mit Max Maulwurf ganz offensichtlich ein Maskottchen für ihre Bespitzelungsaffäre(pdf) hat?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 522px"><img class="pie-img" src="http://lh6.ggpht.com/_LaYSmhBJOVM/SZHK5VYDR6I/AAAAAAAAATg/_1uo-6PG8MI/giwub5.png?imgmax=512" alt="giwub5.png" width="512" height="360" /><p class="wp-caption-text">Wer wurde eigentlich nicht bespitzelt?</p></div>
<p><small>Apropos: Bin ich eigentlich der Einzige der sich wundert, dass die Bahn mit <a href="http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/unternehmen/bahnwelt/maxmaulwurf/maxmaulwurf.html">Max Maulwurf</a> ganz offensichtlich ein <a href="http://www.deutschebahn.com/site/shared/de/dateianhaenge/plakate__aushaenge/maxmaulwurf__bundesweit__handy.pdf">Maskottchen für ihre Bespitzelungsaffäre</a>(pdf) hat?</small></p>
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