Leben

Fertiggerichte # 2: Ofen Makkaroni alla mamma

Ich habe mir gedacht, ich führe mal die in Vergessenheit geratene Rubrik „Fertiggerichte“ weiter.

Mein absolut liebstes Fertiggericht sind die „Ofen- Makkaroni alla mamma“ von Knorr Fix. Ich muss zugeben, ich halte mich nicht an die vorgegebene Zubereitungsanleitung, wäre auch nicht mein Stil. So steht in der Anleitung man soll 150g dünne Makkaroni, 300g Hackfleisch, 100g Crème Fraîche und 50g geriebenen Käse verwenden. Mit den Massen- Angaben kann ich sowie so nichts anfangen, also „frei Schnauze“.

Als erstes reibe ich den Käse, Gouda. Dann bereite ich die „Soße“ zu, also 500ml, da halte ich mich an die Angaben, in einen Messbecher und dann die Masse aus der Packung Unterrühren. Anstatt den Makkaroni, die sich meiner Meinung nach schlecht essen lassen, nehme ich Vollkornspaghetti ungefähr so viele, dass der der Boden der Form nicht mehr zusehen ist. Vorher natürlich die Auflaufform einfetten. Als nächstes die „Soße“ drüber gießen, überall ein paar Kleckse Crème Fraîche und den Käse verstreuen. In den Ofen und nach zirka 30min, rin jehaun!

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Also ist doch ganz einfach und sieht lecker aus oder nicht?

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Nicht Fleisch nicht Fisch

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Vegetarier sind ja ein seltsames Völkchen – manchmal kommen sie mir etwas inkonsequent vor.

Oder wo liegt der Grund, dass man neben den ordentlichen, schön vor Blut triefenden Fleischbrocken für den Grill auch Getreide-Bouletten, vegetarische Steaks oder Tofu-Würstchen findet? Warum muss denn für Vegetarier alles aussehen wie echtes Fleisch, darf aber kein Fleisch enthalten? Ist das so ein verdrehtes Vegetarier-Psycho-Ding?

Wenn ich mich gegen Fleisch entscheide, dann mache ich das doch richtige oder? Mancher wird jetzt einwendet, das Auge esse ja mit, dann frage ich mich allerdings: Sind Augen etwa keine Vegetarier? Muss man optisch das Ausgleichen, was man sich körperlich nicht gönnt?

In China z.B. sieht Tofu aus wie Tofu, keine Tarn-Würstchen oder Carmouflage-Schnitzel, einfach nur Tofu. Warum also diese Würstchenform? Will man als Vegetarier nicht auffallen beim Grillen oder sind das einfach alles nur verkappte Fleischfetischisten? Ich weiß es nicht …

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Umami

pilzCreative Commons License by David Davies

Als ich gerade vorm Rechner saß und meine, diesmal viel zu scharf geratenen, Nudeln aß und mich über die Wirkung scharfer Speisen belesen habe, bin ich auf etwas gestoßen was mich doch sehr erstaunt hat.

Es gibt noch eine weitere Geschmacksrichtung neben den vier bekannten – süß, sauer, bitter, salzig. Nämlich die Richtung mit dem tollen Namen umami. Diese beschreibt voll besonders Proteinreiches Essen. Essen das wir in unserem Sprachgebrauch vielleicht herzhaft nennen würden, wie reifer Käse, Tomaten, Fleisch und Muttermilch. Wobei ich mich nicht mehr erinnern kann ob Muttermilch wirklich herzhaft war.

Die Rezeptoren im Mund die umami schmecken reagieren wohl auf die Aminosäure Glutaminsäure. Die als Glutamat auch ein Botenstoff im Gehirn ist und Bestandteil vieler Geschmacksverstärker ist.

Schaut also das nächste mal, wenn ihr etwas esst, ob nicht Glutamat drinn ist und denkt drüber nach wie umami wirklich schmeckt.

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Merkwürdig lecker.

Nachdem ich am gestrigen Mittwoch total flach lag und mich ganze vierundzwanzig Stunden nicht aus mein Bett bewegt hatte, bekam ich heute die Rechnung dafür. Ich hatte in dieser Zeit keinerlei Nahrung außer Tee und Wasser zu mir genommen. Heute Morgen besuchte mich dann ein etwas größeres Hungergefühl, was den gesamten Tag einfach nicht nachgelassen hat. Ich habe so ziemlich alles in mich reingefressen was bei drei nicht auf dem Baum war, zur Not hätte ich es auch runtergeschüttelt. Doch bis gerade ebend fand ich das ganze noch ziemlich normal. Schonmal Weißbrot mit Ketchup gegessen? Also ich fand es merkwürdig lecker.

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Grünkohl mit Pinkel

Genau das gab es heut Mittag in unserer Kantine. Hat mich natürlich gleich neugierig gemacht. Also dieses Pinkel. Pinkel hörte sich gleich so lecker an. Gesagt, getan. “Einmal Grünkohl mit Pinkel bitte”. Ich bekam dann ungefähr Folgendes. Bauchspeck war bei mir aber nicht dabei.

the sixth course
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“Man haben die Bayern, leckere Wörter für Würstchen” dacht ich mir. Nach längerem forschen im Internet fand ich aber heraus, dass die Norddeutschen das vorbrochen haben.

siehe auch: Link

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Fertiggerichte #1: Schwäbische Käse-Spätzle

So Freunde der schnellen Kost. Ich habe mir mal überlegt eine neue Rubrik zu eröffnen in dem ich paar schnelle Fertiggerichte vorstelle. Ich: In München. Allein. Keinen Bock immer groß aufzutischen. Lösung: Essen aus der Tüte. Das ganze hat nur ein Problem, ich mag einfach alles gerne.

IMG_3142_sm.jpgDen Anfang machen die schwäbischen Käse-Spätzle aus dem Maggi-Wirtshaus. Wie fast immer wird der Inhalt der Tüte in Wasser gehauen umgerüht aufgekocht und gewartet bis es matschig ist und dann sind sie auch fast fertig. Meist nicht so wie auf der Tütenbild, aber man kann loslegen mit dem Futtern.

Mein Resultat sieht optisch auch nicht so hervoragend aus, könnte aber daran liegen, dass ich noch haufen Frischkäse reingehauen habe. Ich hätte mal richtigen nehmen sollen. Mit ein wenig Salz und Pfeffer aber schmackhaft. Natürlich sind Käse-Spätzle auch ein Essen was beim Selbermachen nicht die größten Fähigkeiten beansprucht. Vielleicht stell ich die IMG_3145_sm.jpgSelbstgemachten ein anderes Mal vor, wenn ich es dann mal probiere. Ein weiteres Problem ist die Menge, zwei Portionen stehen drauf. Am Ende ist es aber nur Eine.

Fazit: Im Großen und Ganzen schmackhaft und für eine Portion auch gut geeignet. Für das Auge nicht so der Bringer. Der Preis beträgt 1,70 €  im ReWe um die Ecke. Macht drei Sterne von mir.

Bewertung: ★★★☆☆ 

1 Seiten