Leute, Netz, Politik

Und alle so: Yeah! auf YouTube

Zum Kultfoto gibts jetzt endlich ein Video!

Der “Die Kanzlerin kommt und alle so: Yeah!”-Flashmob mit Angela Merkel, irgendwie witzig, wenn die Masse nach jedem Satz “Yeaaaaaah” ruft.

Noch mehr Videos dazu gibts hier. Das Internet ist so blöde :D

Leben, Leute

Massenbewegung

Nur mal so als mögliche Erklärung, warum so viele Menschen im Moment auf King MJ den Ersten abfahren. Wohl genau aus demselben Grund, warum Leute bei Flash-Mobs mitmachen, einfach um Teil von etwas zu sein.

Und wenn man beides kombiniert, dann kommt so was raus…

Das sollte eigentlich Beweis genug sein, dass Fandom nicht nur hysterisch und nervig sein muss, sondern auch richtig kreativ sein kann. Wem das noch nicht reicht, der kann ja mal beim Eternal Moonwalk reinschauen. Auch hier gehts eigentlich nur darum, Teil von etwas Größerem zu sein.

Wem das alles nicht interessiert, der kann ja Teil der “Mir-geht-das-alles-am-Arsch-vorbei”-Gruppe sein. Schließlich muss keiner von uns alleine sein…

Kultur

Flashmob Nachtrag

Nur, um unserem Serviceauftrag gerecht zu werden. Hier das Video zum vor einigen Wochen veranstalteten Flashmob im Augsburger CinemaXx, von dem Stephan berichtete.

Der Flashmob entstand im Rahmen des ziemlich innovativen Modular Festivals, das im April in Augsburg stattfinden wird.

Leute

Der Tag, an dem das Kino stillstand

Gestern bin ich für drei Minuten eingefroren. Grund dafür waren aber nicht etwa die eisigen Temperaturen in Augsburg. Nein – gestern war ich zum ersten Mal Teil eines Flashmobs. Ein Freeze-Flashmob genauer gesagt. Die Mission: Rund 100 Leute mischten sich um 20 Uhr unter das Publikum im Foyer des Cinemaxx Augsburg, um auf ein Signal hin für drei Minuten in ihrer Bewegung inne zu halten.

Angeleiert wurde das ganze vom Augsburger Stadtjugendring als eine Aktion für das Modular Festival 2009 Und so wurden alle Teilnehmer vorher mit Modular-Stickern versorgt. Sollte ja jeder wissen, worum es geht.

Rumstehen als Aktionskunst

Soweit die Theorie. In der Praxis sah es dann eher so aus, dass um 20 Uhr überwiegend Flashmobber das Kino-Foyer bevölkerten. Wer sollte sich dann denn überhaupt noch über unser Einfrieren wundern? Unruhe machte sich breit. Flashmob oder Mashflop? Das war die Frage…
Dann das Signal. Meine Begleitung Maria und ich froren ein – so wie so ziemlich JEDER um uns rum. Mein “Freeze-Move”: Ich holte mein Modular-beklebtes Becks aus der Tasche und brauchte 3 Minuten um es zu öffnen. Peinlich, aber was tut man nicht alles für die Kunst.

So cool Freeze-Flashmobs für den Beobachter wohl aussehen können – wenn man mitten drin steht, ist es eigentlich ziemlich langweilig. Erst musste ich mir das Lachen verkneifen. Und dann war es einfach nur noch Rumstehen. 3 Minuten können ganz schön lange sein, wenn man zu spät merkt, dass man recht unbequem eingefroren is… Vereinzelt eilten dann doch noch einige echte Kinobesucher an uns vorbei, wunderten sich kurz, und zischten dann schnell in die Kinosäle, sobald sie bemerkten, dass dieses Naturereignis gefilmt wurde.

Durch ein Klatschsignal wurde der Freeze aufgelöst und alle Gemobbten zerstreuten sich blitzartig in der Gegend. Was blieb, war das Gefühl, etwas total Cooles gemacht zu haben, dass sich aber total langweilig anfühlte. Laut Veranstalter soll ein Spot vom Mob in den nächsten zwei Monaten vor jedem Kinofilm im Cinemaxx laufen. Maria und ich nahmen das als Anlass gleich ins Kino zu gehen. Passenderweise in “Der Tag, an dem die Erde stillstand”. Der war zwar genauso wenig weltbewegend wie unser Flashmob zuvor. Aber immerhin durfte ich dabei bequem im warmen Kinosessel sitzen.

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