+++ Der elektrische Reporter erklärt was Fabbing ist und wie es unsere Zukunft verändern könnte. +++ Google hat 150 Stunden Videomaterial zur transsibirischen Eisenbahn online gestellt. (Falls ihr mal nichts zu tun habt…) +++ Ein bewegtes Leben in über 9000 Fotos überaus bewegt erzählt, geniale Werbung von Olympus +++ Parkhäuser sind sehr verwirrend, vor allem für Frauen, das wissen wir ja nun alle, das hier könnte eine mögliche Lösung aus dem Dilemma sein +++ Bei dem schönen Wetter draußen, sollte man sich auch sportlich betätigen: Karten in Hüte werfen wäre doch gut – kann man aber auch online machen… +++ Warum sind Flugtickets eigentlich dermaßen hässlich? Das hat sich Tyler Thompson auch gefragt und einfach mal ein paar schönere Bordkarten entworfen+++ Von China lernen, heißt siegen lernen… oder wie man mit dem geringsten Aufwand das Optimum erreicht. +++ Wo wir schon bei China sind: Chinese owned Amerikaner, köstlich +++ Und zum Schluss: Typen mit coolen Brillen.+++
“Herr lass Hirn regnen” möchte man manchmal schreien, wenn man sich die mangelnde Medienkompetenz der Internetnutzer so ansieht. Wer, so fragt man sich, wer fällt denn bitte noch auf bescheuerte Phising-Mails rein und gibt damit PIN und TANs seiner Bank preis? Es sind wohl genau die Menschen, die statt einer Internetadresse einzugeben lieber die Seite per Google suchen. Davon gibt es ziemlich viele, selbst ich kenne einige davon.
Also suchen sie “Amazon” lieber bei Google, statt direkt amazon.de einzugeben – ist ja auch schwer sich die Topleveldomain zu merken. Das so eine Such-Navigation durchaus zu skurrilen Szenen führen kann wurde bei einem Artikel bei ReadWriteWeb deutlich. Im Text mit dem Titel Facebook Wants to Be Your One True Login ging es eigentlich um Facebook Connect, einem Dienst, der es ermöglicht, dass man sich bei Webseiten mit seinem Facebook-Account einloggen kann.
Dank der unzähligen Keywords im Text wurde der Artikel kurze Zeit später bei Google unter dem Suchbegriff “facebook login” als Topsuchergebnis gelistet und all die Menschen, deren Medienkompetenz in etwa mit der einer mongolischen Wüstenrennmaus vergleichbar ist, hielten die Webseite tatsächlich für Facebook – und das obwohl die Webseite nicht mal ansatzweise Ähnlichkeit mit Facebook! Es reichte wohl, dass ein Facebook-Logo den Text illustrierte, um die Kühe aufs Glatteis zu führen.
Zusätzlich unterstützt ReadWriteWeb besagtes Facebook Connect, was bedeutet, dass man sich mit seinem Facebook-Login einloggen und unter seinen Namen Kommentare veröffentlichen kann. Genau das taten die Internetauthisten nun und wunderten sich, dass sie weder ihr Profil noch ihren Newsstream zu sehen bekamen. Unfähig spätestens jetzt zu erkennen, dass sie nicht auf Facebook gelandet waren, spammten sie die Kommentarspalte mit teils unflätigen Bemerkungen zu. Schließlich hatten sie bei Google “facebook login” gesucht und konnten sich jetzt hier gar nicht einloggen, was sollte das?!
Statt zu merken, dass sie wohl auf einer völlig anderen Webseite gelandet waren – schließlich war sie rot, statt blau und hieß auch komplett anders -gingen viele einfach davon aus, dass Facebook mal wieder das Design geändert hatte:
Aber ganz so blöd sind die User ja nicht, einer ist immer ein Schlaumeier: Laraine schlug vor statt Google einfach Bing als Suchmaschine zu benutzen, dann wäre alles beim Alten. Bevor nun alles aus dem Ruder laufen sollte, entschloss sich das ReadWriteWeb dazu eine sehr deutliche Mitteilung mitten in den Artikel zu setzen, damit auch der letzte Redneck kapierte, dass diese Seite nicht Facebook sei, sondern ein Blog.
Dear visitors from Google. This site is not Facebook. This is a website called ReadWriteWeb that reports on news about Facebook and other Internet services. You can however click here and become a Fan of ReadWriteWeb on Facebook, to receive our updates and learn more about the Internet. To access Facebook right now, click here. For future reference, type “facebook.com” into your browser address bar or enter “facebook” into Google and click on the first result. We recommend that you then save Facebook as a bookmark in your browser.
Jetzt frage ich mich – quasi als Moral von der Geschichte – warum sich die ganzen Phishing-Experten überhaupt die Mühe machen Seiten von Postbank und Sparkasse täuschend echt nachzubauen, wenn diese Internet-Inkompetenten es nicht mal merken, wenn sie auf einer völlig anderen Webseite sind und sich dann auch noch beschweren, dass nichts klappt?!
Es ist unglaublich, wie wenig die Menschen das Internet tatsächlich verstehen und wie viel sie darin über sich preisgeben – so langsam kann ich die Datenschützer verstehen. Außerdem gelobe ich vom heutigen Tage an, nie wieder über Farm Ville zu spotten. Was sollen solche Menschen auch sonst begeistert spielen, ohne gleich an einer kognitiven Überlastung zu sterben?! Das Leben ist die beste Satire – einfach erschreckend.
Ein Regierungsmitglied, namentlich Verbraucherschutzministerin Aigner, sieht durch Street View die Privatssphäre verletzt. Obwohl Googles Abfotografieren von Straßenzügen wohl durch die Panoramafreiheit geschützt sein dürfte, möchte sie, dass Google vorher alle Bürger fragt, ob ihre Häuser bzw. sie selbst fotografiert werden.
Werden denn jetzt auch alle Bankkunden, die auf der Steuer-CD stehen gefragt, ob man ihr Daten mit den Finanzämtern abgleichen darf? Oder darf ich es ablehnen, dass mein Arbeitgeber persönliche Informationen an ELENA sendet? Darf ich wenigstens der Vorratsdatenspeicherung widersprechen? Wohl kaum, aber wenn Google eigentlich nur das macht, was andere in Deutschland schon längst praktizieren, dann stehen profilierungsgeile Politiker plötzlich hinter einem Mikrofon und vor einer Kamera. Dass sich die deutsche Politik und auch Frau Aigner bisher nicht unbedingt als große Verteidiger der Privatsphäre oder des Datenschutzes profilieren haben, lässt diese Google-Rüge fast schon absurd erscheinen.
Eine leichthin geforderte Abkehr von der Panoramafreiheit – und das ist es, was Aigner mit ihrem Geschwafel ja andeutet – dürfte sicherlich nicht im Interesse von Journalisten, Fotografen und dem gemeinen Touristen sein. Wie immer habe ich einfach nur das Gefühl, dass hier mal wieder jemand sein erschreckendes Unwissen populistisch nutzen möchte, um von wichtigen Themen abzulenken. Wie wäre es denn wenn sich unsere oberste Verbraucherschützerin mal den Krankenkassen, Energieerzeugern oder vielleicht den Mineralölfirmen zuwenden würde? Also den Themen, die den Verbraucher mal wirklich interessieren würden? Dieses völlig primitive Google-Bashing wird langsam lächerlich.
Irgendwie ist es schon putzig: Da regt sich Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende des nicht gerade kleinen Medienhauses Axel Springer, über die Kostenlosmentalität im Internet auf, beschuldigt die doofen “verirrten Webkommunisten“, dass sie so unglaublich dreist seien, nix für die teuren Agenturmeldungen in seinen Zeitungen zu bezahlen.
So richtig in Rage geredet, schießt er auch scharf in Richtung Google:
“es kann nicht sein, dass die dummen Old-Economy-Guys für viel Geld wertvolle Inhalte erstellen und die smarten New-Technology-Guys sie einfach stehlen und bei ihren Werbekunden vermarkten.”
Abgesehen davon, dass Google eigentlich nur dafür sorgt, dass die Inhalte gefunden werden, also von “stehlen” keine Rede sein kann, macht Mathias “Maniac” Döpfner eins ganz klar: Die Zeit von kostenlos ist jetzt definitiv vorbei!
“Diesen Unsinn haben leider mehr als ein Jahrzehnt alle Verlage der Welt betrieben. Wir waren nicht groß genug, um diesen Wahnsinn allein zu stoppen.”
Der Wahnsinn hat seit Kurzem beim Hamburger Abendblatt und der Berliner Morgenpost ein Ende. Dort kosten viele Artikel jetzt das bare Geld des Lesers – und man wird dann natürlich trotzdem noch mit Werbung zugebombt.
Aber – und jetzt kommt die Ironie ins Spiel – so ganz greift die Döpfner-Logik dann nämlich doch nicht. Die Webkommunisten und Google können nämlich immer noch ohne Probleme komplett kostenlos auf die Inhalte zugreifen.
Dazu kopiere man einfach den Titel eines Bezahl-Artikels der Mopo in die Google-Suchleiste, klickt auf das Suchergebnis und kann ohne irgendetwas zu bezahlen den Artikel lesen. Nur wer auf der Webseite der Zeitung surft, bekommt das “Halt! Bezahlen!”-Schild zu sehen. Wer konsequent googelt, bekommt nach wie vor alles kostenlos.
Von der ganzen Bezahlaktion sind also nicht die Webkommunisten betroffen, die nur mal schnell eine Nachricht lesen wollen, sondern die treuen Leser der Webseite, die immer brav Clicks generieren, weil sie alle Artikel der Morgenpost lesen.
Also nur heiße Luft vom Mann der Old Economy, der den New-Economy-Guys von Google immer noch in den Arsch kriecht, weil sie eben die Leser rankarren – so böse kann Google dann ja wohl doch nicht sein.
Nur der blöde Leser, der soll schön blechen für gekaufte Agenturmeldungen oder anderen “Qualitätsjournalismus”. Wobei, wie hoch ist denn die Qualität, wenn man bei Springer doch noch die Hintertür Google auflässt? So ganz überzeugt von den Inhalten scheint selbst der Verlag nicht zu sein.
So bleibt uns allerdings die wage Hoffnung, dass sich Springer selbst seiner treuen Leser entsorgt. Auch ein Weg Selbstmord zu begehen – wann soll denn BILD im Internet Geld kosten?
PS: Noch einfacher geht es mit dem User Agent Switcher, einem Firefox-Plugin, dass es dem Browser ermöglicht, sich als Google-Suchmaschinen-Bot auszugeben, der darf logischerweise auch sämtliche Bezahlinhalte sehen.
Und schon wieder Google, das die Jungs und Mädels aus Mountain View auch so verdammt kreativ sein müssen. Neben der Veröffentlichung der für mich recht unspektakulären Echtzeitsuche bei Google präsentierten sie ein nettes Tool für Android-Smartphones: Google Goggles – eine Art visuelle Suchfunktion. Mit Hilfe der Handy-Kamera werden dabei Bilder fotografiert und per Google nach Informationen gescannt. Danach werden Ergebnisse passend zum Bild ausgespuckt. Wie das genau abläuft erklären hier zwei Entwickler:
Ich habs natürlich gleich mal ausprobiert und bin wirklich erstaunt, wie gut das funktioniert. Die Erkennung von Büchern funktioniert wahnsinnig gut, selbst verwackelte Bilder des Covers reichen und schon werden einem Infos zu Preisen, Autor und andere Daten angezeigt. Gut, das ist im Buchpreisbindungsland Deutschland keine wirklich sinnvolle Funktion, aber für Länder mit offener Preisgestaltung für Bücher hochinteressant.
Die Texterkennung ist trotzdem auf ziemlich hohen Niveau, denn auch Visitenkarten lassen sich so ohne Probleme scannen. Einfach Visitenkarte fotografieren und kurze Zeit später kann man mit einem Klick die Daten ins Adressbuch übernehmen, einen Anruf starten oder, falls die Mail-Adresse vorhanden ist, eine Mail schreiben. Eine ziemlich nützliche Funktion, allerdings hat Goggle noch einige Probleme, wenn das Logo der Firma zu groß ist, denn dann greift nur die Logoerkennung und der Rest auf der Visitenkarte fällt unter den Tisch. Außerdem scheitert die Worterkennung teilweise an Umlauten und einigen exotischen Buchstaben – hier muss noch nachgebessert werden.
Besser funktioniert das Erkennen von Bildern und Kunstwerken, ich habe eine alte Glückwunschkarte von dem Großvater meiner Freundin gescannt und kann jetzt sagen, dass es von Buxtehuder Altar stammt. Für Leute ohne große Ahnung von Kunst sicherlich eine wirklich interessante Funktion ein bisschen mit Wissen aufzutrumpfen. Wobei das Abfotografieren von Kunstwerken in Museen eher ungern gesehen wird.
Die Erkennung von Sehenswürdigkeiten muss ich noch testen, dürfte aber dank GPS auch ziemlich gut funktionieren. Auf Fremdenführer kommen harte Zeiten zu.
Insgesamt ist Goggle eine wirklich interessante Funktion die Suche per Handy zu vereinfachen. Einfach Foto machen und schon spuckt Google Suchergebnisse aus – noch nicht ganz zuverlässig, aber dennoch schon ziemlich beeindruckend und geht viel weiter als die bisherigen visuellen Suchtools kooba oder snaptell.
Google schickt sich bekanntlich an die Weltherrschaft zu übernehmen, nachdem sie unsere Suchgewohnheiten revolutioniert, unsere Office-Dokumente in die Cloud verlegt und jetzt auch noch auf unseren Handys für Aufruhr sorgen, wollen sie jetzt gleich den ganzen Computer übernehmen – mit dem Google Betriebssystem Chrome OS. Ob sich Microsoft jetzt warm anziehen muss, wollte ich mir selbst mal näher ansehen und habe Chrome OS (eigentlich Chromium OS) einfach mal getestet. weiterlesen…
+++ Suchmaschinen sind schon lange nicht mehr nur Suchmaschinen +++ Werbung nervt beim Browsen, warum also nicht durch Kunst ersetzen? Das Add-Art-Plugin erledigt das für euch +++ Die 100 besten Alben des vergangenen Dekade zusammengestellt von NME – aber über Geschmack lässt sich ja hervorragend streiten. +++ Bei Insound gibt es die meistverkauften Indie-Songs 2009 für lau. +++ Was passiert, wenn man einen eingefleischten Apple-Nerd einen Mac-Clone vorsetzt? 40 Minuten Real-Satire natürlich! Schöne Grüße an Moritz an dieser Stelle, wir erwarten da etwas deutlich besseres von dir +++ 25 klassische Videospielszenen als Dioramas+++ Wer schon etwas Inspiration bezüglich Weihnachtsgeschenke sucht: Die Jungs von permuto.com haben eine hübsche Grafik mit den beliebtesten Weihnachtsgeschenken (eigentlich nur Spielzeug) der letzten 50 Jahre gebastelt. +++ Die Auto-Vervollständigen-Funktion von google ist nicht nur praktisch, sondern manchmal auch ziemlich komisch. +++
Gestern kam die Frage auf, was dieses ominöse Google Wave sein soll, das gerade in allen Medien rauf und runter gehyped wird und das Datenschützer auf den Plan ruft, die eigentlich noch gar nicht so recht wissen, worum es geht, aber schon mal vor der Benutzung warnen.
Um es gleich mal vorweg zu sagen: Was Google Wave eigentlich ist, ist ungefähr so leicht zu beantworten wie die Frage, was Twitter eigentlich sei. Wave kann also alles und auch wieder nichts sein, je nach Anwendungsszenario.
Hier mal ein gutes Video, dass EIN Anwendungsszenario durchkaut, auf das Google Wave im Moment häufig reduziert wird: Der Einsatz als Mail-Ersatz.
Anders als E-Mail werden also nicht Mails an alle beteiligten versendet, sondern alle greifen auf eine “Mail” gleichzeitig zu. Das nennt man aber nicht mehr Mail, sondern Wavelet. Innerhalb dieses Wavelets schreiben die Empfänger/Sender in kleinen Textbausteinen, die eindeutig den Autoren zugeordnet werden können, denn neben diesen Blips prangert ein mehr oder weniger aussagekräftiges Bild.
Im Video wird schon deutlich, der Nutzen von Wave ist nicht beschränkt auf das mailen. Es kann im Grunde auch ein Forum ersetzen, bei dem bestimmte Themen in Wavelets behandelt werden. Die User Antworten über Blips.
Auch möglich ist ein Einsatz als Wiki, schließlich können alle die Wavelets bearbeiten und alles bleibt nachverfolgbar.
Genauso gut funktioniert Wave als Kollaborativ-Tool, dass eine gemeinsame Arbeit an einem Dokument ermöglicht. Die offene Schnittstelle ermöglicht es dabei, dass man während des Arbeitens an einem Dokument oder einer Präsentation über Voice- oder Videochat Kontakt hält und sich bespricht – perfekt für Projektarbeiten.
Mal wieder was Neues von unserem Kumpel Google: Morgen erscheint eine Online-Version von Monopoly. Mit Google Maps als gigantisches Spielbrett. Ähnlich wie beim Brettspiel geht es auch bei Monopoly City Streets darum, sich ein Imperium aufzubauen, indem man Straßen kauft und bebaut.
Da das Spiel auf der kompletten Kartenmaterial von Google Maps basiert, stehen alle Straßen der Welt zum Verkauf. Auf diese kann man dann nicht nur Häuser und Hotels bauen, sondern auch Stadien, Schlösser und Wolkenkratzer. Insgesamt sollen 27 Gebäude zur Verfügung stehen. Ereigniskarten bieten die Möglichkeit Gefängnisse und Mülldeponien auf den Straßen seiner Rivalen zu bauen, um deren Mieten zu drücken.
The goal is simple. Play to beat your friends and the world to become the richest property magnate in existence.
Own any street in the world. Build humble houses, crazy castles and stupendous skyscrapers to collect rent. Use MONOPOLY Chance Cards to sabotage your mates by building Hazards on their streets.
Which strategy will you employ? Determined drive? Ingenious daring? Intelligent caution? Will you thrive under the pressure of a fast growing global property empire – or will you crumble? Find out if you’ll thrive, or even survive, in the amazing world of MONOPOLY City Streets. It’s going to be epic fun!
Klingt auf jeden Fall erst mal sehr interessant. Die erste Runde Online-Monopoly soll bis mindestens Ende Januar 2010 laufen.
Ein wichtiger Aspekt wird noch sein, wie viel Werbung in dem Browserspiel zu sehen sein wird. Es wird nämlich schon befürchtet, dass Monopoly City Streets, ähnlich wie Second Life, zu einer riesigen Werbebande wird. Irgendwie muss sich das schließlich finanzieren. Doch wie lautet das Motto von Google noch gleich: „Don’t be evil“. Schauen wir mal.
Ich werde es auf jeden Fall mal antesten und aus Neuhof eine Riesenmetropole machen.
P.S.: Bei der Daily Mail gibt’s schon einen Screenshot vom Spiel zu sehen.
Das ist jedenfalls die Botschaft, wenn man sich mal diese Webseite zu Gemüte geführt hat. Auf Chrome Experiments werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, einerseits wird gezeigt, was heute schon für fantastische Spielerein mit Javascript möglich sind und andererseits, dass solche aufwändigen Prozesse nur mit Googles Browser Chrome wirklich schnell funktionieren – auf Firefox liefs bei mir jedenfalls ziemlich langsam.
Richtig gut finde ich das Videopuzzle, bei dem vier Browserfenster als Puzzlestücke fungieren. Der Clou dabei: in den Fenstern laufen Teile eines Videos ab, das man richtig zusammenfügen muss. Erst wenn die Lage aller Teile stimmen, wird aus den vier Fenstern ein Großes, indem das Video dann in ganzer Pracht zu sehen ist.
Auch sehr nett ist Twitch, ein Browsergame, dass auch mal den Namen verdient hat. Ein kleiner Kreis muss durch immer wieder neue Browserfenster geleitet werden.
Ein Experiment, dass auch im Firefox problemlos funktioniert, ist der Browser Ball. Hier kann man mehrere Browserfenster überlappend zusammenschieben und einen Ball durch alle Fenster hindurch werfen – schwer zu erklären, einfach mal selber probieren oder im Video oben ansehen.
Mein absoluter Favorit ist aber Google Gravity, eine Google-Seite, die einfach mal zusammenfällt – und trotzdem kann man sie noch benutzen! Die Suchergebnisse fallen wegen der hohen Gravitation übrigens auch auf den Browserboden.
Diese und noch viel mehr Experimente findet ihr auf der Chrome Experiments. Und wie gesagt, alle Experimente sind auch mit anderen Browsern, wie Firefox oder Safari ausführbar – nicht das mir hier wieder Werbung unterstellt wird. Unerwähnt bleiben kann glaube ich, dass der Internet Explorer nicht funktioniert