Lokales

Schon wieder Zossen?

Heute zufällig in der Mensa an der BHT Berlin gesichtet:

Am meisten erstaunt war ich darüber, dass Turbostaat in Zossen auftritt. Das ist schon geil. Vor allem, weil ich die auf dem Immergut-Festival verpasst habe. Natürlich ist die Anti-Nazi-Demo auch wichtig und wer Zeit hat, sollte da unbedingt mitmachen.

Mehr Infos zur gesamten Veranstaltung gibt’s hier.

Kultur, Netz

Konzert-Tipp: Arctic Monkeys Webtransmission

Heute abend um 22 Uhr deutscher Zeit geben die Arctic Monkeys ein Konzert in Sheffield, welches live auf webtransmission.arcticmonkeys.com übertragen wird. Dabei werden die vier Jungs auch einige Songs von ihrem neuen Album “Humbug” vorstellen.

Ich persönlich bin ja schon ziemlich gespannt auf das neue Werk. Umso ärgerlicher für mich, dass ich den Stream wohl nicht mitverfolgen kann, da es in diesem verdammten Hotel keinen kostenlosen Internetzugang gibt.

Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass ihr meinen uneigennützigen Tipp annehmt und viel Spaß habt. :)

Leben

Was nur wenige wissen…

…das erste Ska-Konzert ist in der Bibel dokumentiert: Es fand vor Jericho statt.

Kultur, Lokales

Burgberg Bash in Wünsdorf

© by Free Rainer

Am letzten Samstag spielten Norman und ich zusammen mit unserer Band Logic Lies in Wünsdorf. Gemeinsam mit article a und The Ricards traten wir im Burgberg auf.

weiterlesen…

Kultur

Eläkeläiset in Berlin

Gestern spielte die finnische Humppa-Band Eläkeläiset (MySpace) im legendären SO36. Ich brauche sicher nicht erwähnen, dass Tobi und ich dabei waren. Will jetzt auch gar nicht so viel weiter dazu schreiben, weil mich schon Beschwerden erreicht haben, dass unser Blog zu einem reinen Musik-Blog verkommt. Nur kurz vielleicht zum Ablauf eines Eläkeläiset-Konzerts:

  1. Band besäuft sich hinter der Bühne.
  2. Band kommt auf die Bühne, besäuft sich und covert Rock- und Popsongs in ihrem Humppa-Stil und mit eigenen finnischen Texten, in denen häufig das Wort “Humppa” vorkommt.
  3. Das Publikum trinkt, tanzt und hat Spaß. Wer will, versucht zu erraten, was für ein Lied da gerade gecovert wird.

Fazit: FETT! FETT! FETT! Soll heißen: Eläkeläiset kann man sich ruhig mal live ansehen, weil man sowas einfach mal gesehen haben muss.

Eläkeläiset im SO36 in Berlin am 14.04.2009Eläkeläiset im SO36 in Berlin am 14.04.2009Eläkeläiset im SO36 in Berlin am 14.04.2009Eläkeläiset im SO36 in Berlin am 14.04.2009Eläkeläiset im SO36 in Berlin am 14.04.2009Eläkeläiset im SO36 in Berlin am 14.04.2009

Kultur, Lokales

Oster-Ska in Zossen

Am Samstag, den 11.04., war traditionell wieder Oster-Ska in Zossen. Tobi und ich wollten uns das nicht entgehen lassen, mussten aber, als wir kurz nach 20 Uhr vor Ort waren, erst mal skeptisch mit ansehen wie langsam sich das E-Werk füllte. Die Osterfeuer in der Umgebung waren wohl die angesagteren Veranstaltungen an diesem Abend.

Als es dann gegen 22 Uhr losging, haben sich nach meiner Schätzung immerhin knapp 100 Leute eingefunden. Als erstes spielten Harvey & The Ballbangers, die mit ihrem jazzig-bluesigen Ska-Punk schon ordentlich Spaß machten. Doch außer der anwesenden Punks, wollte kaum einer richtig tanzen, was dem Frontmann und Sänger zu der ein oder anderen zynischen Bemerkung verleitete (die genauen Wortlaute fallen mir leider nicht mehr ein). So sagte er kurz vor Ende des Auftritts sinngemäß – anscheinend um die mies drein guckenden Zuschauer zu beruhigen -, dass gleich die viel bessere Band „Port Royal“ auf die Bühne kommen würde. Ob er das ernst gemeint hat, weiß ich nicht, geklungen hat es nicht so.

Mein Geschmack war Port Royal im Gegensatz zur ersten Band jedenfalls nicht. Das klang mir alles zu poppig und glattgebügelt. So sahen sie übrigens auch aus: Mit Anzug und Sonnenbrille wurde sogar schon mal die ein oder andere Choreographie vorgeführt, was zwar nicht viel mehr als synchrone Armbewegungen waren, aber mich doch zu sehr an Popstars und Co. erinnerte. Im angeheiterten Zustand hatte ich trotzdem kein Problem damit zu dieser Musik – laut Selbstbeschreibung eine Mischung aus Reggea, Ska und Rocksteady mit Bläsern und Frontfrau – zu tanzen. Denn tanzbar waren die Songs.

Neben den zwei Bands spielte den ganzen Abend auch DJ Seife im Energiecafé, der eine tolle Auswahl von Ska- und Ska-ähnlichen Songs auflegte.

Fazit: Ein tolles Event, das mehr Zuschauer verdient hätte. Die goldenen Zeiten des E-Werks sind wohl längst vorbei, was zum großen Teil wohl einfach am Dorfpöbel liegt, der lieber immer wieder das „Beste aus den 80ern, 90ern und von heute“ hört anstatt echter Livemusik.

Kultur

Mando Diao in Berlin


Creative Commons License by *easyyy

Gestern, am 09.04.2009, spielten Mando Diao in der Columbiahalle. Ich bin ohne Erwartungen hingefahren und weiß bis heute noch nicht wirklich, was ich zum Konzert sagen soll. Die Massen scheinen aber begeistert gewesen zu sein. Die Stimmung war überschwänglich. Ich allerdings hatte irgendwie ein Problem damit, die Songs mitzugrölen. Der Funke wollte einfach nicht überspringen. Lag womöglich auch daran, dass Mando Diao eine richtige Mädchenband geworden ist. Überall um mich rum kleine kreischende Mädchen. Nein, so kann und will ich nicht sein. Ich will jetzt nicht konservativ klingen, aber früher war alles besser. Jedenfalls Mando Diao war besser. Oder zumindest das Publikum. Ich will nicht schon wieder damit anfangen, aber ich kann einfach nicht mit dem Strom schwimmen.

weiterlesen…

Kultur

The Rifles in Berlin

Gestern – am 3.4.09 – waren Norm, Sebastian und ich im Fritz Club bei den Rifles.

Das Konzert sollte eigentlich im Lido stattfinden, wurde aber in den Postbahnhof verlegt und so hatte Norm wenigstens Gelgenheit folgenden Kalauer zu reißen (von welchem ich mich hier ausdrücklich distanzieren möchte) . “Es ging ordentlich die Post ab im Postbahnhof”.

Man konnte nicht meckern, jedenfalls nicht ganz so viel wie sonst. Die Vorband ging so. Klang alles sehr gleich und alles sehr stark nach diesem englischem Schrammelrock. Gut, das tun the Rifles auch, aber wahrscheinlich kommt da bei mir dann doch der Neid durch. Wenn die Bandmitglieder jünger sind als ich und besser spielen können und mehr Erfolg haben, ist die Stimmung etwas gedämpft. Damit werde ich mich wohl in Zukunft immer mehr abfinden müssen. Man wird halt nicht jünger.

Allerdings entschädigten dann die Rifles für einiges. Man hat das Publikum von der ersten Minute mitgerissen, eine schlichte, solide Show abgeliefert und die Songs gespielt, die das Publikum hören wollte. Wobei man sagen muss, dass die Lieder des zweiten Albums live doch deutlich abfallen. Die des Erstlings haben einfach mehr Potential.

Man könnte schon wieder etwas übers Publikum meckern, jedoch will ich davon hier mal absehen. Macht man ja nicht, ist ja uncool. Obwohl, genug Grund hätte man ja.

Fazit: Ein Konzert mit viel Spaß, guter Musik und Luft nach oben.

Kultur, Lokales

Burgberg Bash: Kassierer gesucht

In genau zwei Wochen – am 18.04. -  findet der Burgberg Bash statt. Da wir ja einen winzigen Eintrittspreis von 2,- € verlangen, bräuchten wir auch noch zwei Freiwillige, die beim Einlass kassieren und stempeln. Bezahlt wird in Form von Freigetränken. Die Arbeitszeit beträgt ca. 2 Stunden (20 – 22 Uhr). Die weiteren Einzelheiten klären wir persönlich.

Wer mit diesen Bedingungen einverstanden ist und Lust hat zu helfen, soll sich bitte in den Kommentaren melden oder mich einfach so mal ansprechen.

Update um 20.00 Uhr: Es haben sich schon zwei Freiwillge gefunden. Ich danke schonmal. Würde die Sache damit erstmal als erledigt betrachten. :)

Kultur

Franz Ferdinand in Berlin

fftonightCreative Commons License by /Francesca

Franz Ferdinand spielten gestern, am 25.3.09, wieder in Berlin. Für mich war es das dritte Mal, dass ich die Jungs live gesehen habe. Und ganz ehrlich gesagt, war es das schlechteste Konzert der drei. Allerdings war es auch weit davon entfernt ein wirklich schlechtes Konzert zu sein, dazu weiß die Band einfach viel zu sehr, was sie macht. Denn – das muss man einfach mal festhalten – Franz Ferdinand ist eine verdammt geile Liveband. Keine großen Reden mit dem Publikum, die Rock’n'Roll-Posen werden in Maßen eingesetzt, so dass sie ihre Wirkung entfalten können, und die Songs sind live sehr tanzbar.

Trotzdem war es gestern kein überragender Abend. Nun, woran lag es?

weiterlesen…

2 Seiten