Den Franzosen DJ Zebra halte ich ja für den besten Masher wo gibt. Und da freut es mich natürlich wie bekloppt, das eben dieser nun eine Band hat, mit der er Rock n’ Soul spielt. Also Soul-Mucke mit Drum-Loops, Rock-Anleihen und einem gehörigem Schuss Mashup eben. Der obige Teaser klingt schon einmal mehr als verdammt geil, und ich glaube ich lehe mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass ZZEBRAA meine neue Lieblingsband werden wird. Nun gilt es nur noch auf den 22. März zu warten, dann kommt nämlich ihr Album raus. Bis dahin heißt es fleißig Teaser hören und versuchen vor Vorfreude nicht zu platzen.
Ach ja, falls einem der Teaser einmal doch über sein sollte, was ich nicht glaube, kann man sich gerne einmal This is Seb Clarke anhören. Auch verdammt geile aktuelle Soul-Musik. Aber aus England.
Man kann von den Gorillaz ja halten was man will. Ich persönlich finde ein paar Lieder wirklich genial, aber den großteil nur ganz okay. Trotzdem muss man dem was Damon Albarn und Jamie Hewlett da geschaffen hat als Gesamtkunstwerk Respekt zollen. Die Idee, einer Band die durch Comic-Figuren repräsentiert wird, ist schlichtweg genial. Zumal heutzutage viele der sogenannten Künstler eh nicht mehr sind als Karikaturen. Aber egal, ich will hier gar nicht groß was interpretieren, sondern eigentlich nur sagen, dass man sich schon einmal den 5. März ganz dicke im Kalender markieren sollte. Dann kommt nämlich das dritte richtige Album der Band herraus.
Hier schonmal vorab ein neuer Song, der nunja… ganz okay ist. Aber auf dem neuem Album, welches da heißen wird “Plastic Beach”, werden – und jetzt kommt es – die ehemaligen Mitglieder von The Clash, Mick Jones und Paul Simonon wieder zusammen auf einem Song zu hören sein. Ich freue mich ja so was von, das glaubt ihr gar nicht.
Alle Jahre wieder, so gibt es auch in diesem Jahr wieder das beste der Mash-Up Your Bootz Partys. 2008 war ja schon der Hammer, aber was ich bisher von 2009 gehört habe verspricht verdammt viel. Der Mix wird schon gut abgehen. Reinschauen lohnt sich bestimmt.
Willkommen zur Hitparade der besten Songs dieses Jahrzents. Mit der Startnummer 3, Vorwoche Platz 3, zum dritten Mal dabei. Bitte nicht mehr wiederwählen…
Reptilia – The Strokes (2003)
Was soll ich sagen. Ich liebe diesen Song einfach. Die Gitarren, den Gesang und ganz besonders den Bass. Ich kann den Song gar nicht oft genug hören. Ich frag mich noch heute, wie die Strokes es geschafft haben mit ihrer “Scheiß egal”-Attitüde, ihrer gelangweilten Art, solche chilligen und doch kraftvollen Songs zu schreiben, zu denen man nicht nur abhängen sondern auch wunderbar tanzen kann. Einfach grandios.
The Seed 2.0 (feat. Cody ChestnuTT) – The Roots (2003)
Ich hab keine Ahnung wieso, weshalb oder warum sich der Song so in mein Hirn gebrannt hat, aber wie kein anderer Song steht er für mich für die Zeit kurz nach dem Jahrtausendwechsel. Erstmalig gehört auf radio1, dessen Musikredaktion es damals noch schaffte sehr weit vor allen anderen solche Perlen aus dem Meer des Musikmülls zu fischen. The Seed ist eigentlich nicht überhaupt meine Musik, wobei der Song genauer betrachtet sowieso eine ganz seltsame Mischung aus allen möglichen Stilen zu sein scheint, die ich aufgrund meiner beschränkten Musikkenntnisse leider nicht für euch aufschlüsseln kann – trotzdem gefiel mir das Gedudel im ersten Augenblick. Geht sofort ins Ohr, bleibt im Kopf und erinnert mich irgendwie an Berlin, Brandenburg, Zivildienst und an eine gute Zeit – ergo: Mein Song des Jahrzehnts.
Take Me Out – Franz Ferdinand (2004)
Hatte ich damals auch zum ersten Mal auf radioeins gehört. Toller Sender, da merkt man auch erst so richtig was man drann hat, wenn mans nicht mehr hat. Egal, jedenfalls ist “Take Me Out” ein klasse Lied. Franz Ferdinand haben 2004 eine erneute Welle britischer Bands los getreten und bestimmten die Rockmusik der nächsten Jahre. Endlich wurde wieder Offbeat prozessiert und Rock hatte wieder was mit Kunst zu tun. Ein Genuss, diese Band.
Und “Take Me Out” ist einfach die Quintessenz ihrer Musik. Ein Lied ohne Refrain, dafür mit viel Drang in die Beine zu gehen. I say… take me out.
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Jack Penate – Second, Minute or Hour (2006)
Eigentlich wollte ich erst was von den Editors nehmen, aber dann fiel mir ein, dass ich für Jack Penate schon seit Ewigkeiten auf et-jeht-so Werbung mache und wieso nicht auch hier? Mein Song des Jahrzehnts Second, Minute or Hour von Jack Penate. Ich mag das Lied einfach und kann es immer und immer wieder hören.
The Postal Service- Such great Heights (2003)
Ich hab lange hin und her überlegt und habe mich dann für the postal service mit Such great heights entschieden. Bei diesem Lied kann ich nicht ruhig sitzen bleiben und muss lauthals mitsingen und mitwippen.
Ich schaue gerade mich zum ersten Mal, nach den Weihnachtstagen, mal wieder so richtig im Internet um und stolpere dabei bei den Filmfreunden über den Trailer zu einem Film, über die amerikanische Punkband “The Runaways”. Muss ich zugeben, kannte ich nicht die Band, obwohl Joan Jett schon, aber man muss ja nicht alles kennen, gerade bei amerikanischem Punk ist das so eine Sache, wenn man bei The Runaways, von dem was ich mir gerade angehört habe, überhaupt von Punk reden kann. Jedenfalls, dachte ich als ich den Trailer gesehen habe nur so: “Holy Shit! Ist das wirklich Dakota Fanning?” Also eben jenes junge Mädchen, welches in meinen Augen schon jetzt zu den größten Schauspielerinnen zählt, die dieser Planet je gesehen hat. Scheiße, ist die groß geworden. Und scheiße, irgendwie scheine auch ich alt zu werden.
Fand den Gedanken erwähnenswert. Hier der Trailer:
Ach und ja, Kristen Stewart sieht als Joan Jett auch sehr lecker aus. Kann man sich vielleicht mal anschauen das Stück. Also, den Film jetzt…
Es ist Weihnachten. Da haben wir, euer liebes Et-jeht-so-Team, gedacht, wir schenken euch mal was, und zwar einen kleinen Weihnachtssong. Nun ja, ein Weihnachtslied ist es jetzt nicht gerade geworden, dafür sind unsere Mittel zu begrenzt. Stattdessen müsst ihr mit feinstem Trash vorliebnehmen.
Und so hat peter seinen kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag zur Hand genommen und daraus einen wunderbaren, wenn nicht gar grandiosen, Liedtext gezaubert, den wir – also Tobi und ich – intoniert und zur Perfektion gebracht haben.
Wenn euch dieses Lied nicht gefallen sollte, trinkt einfach 4, 5 Bier und ihr werdet an dem Lied genauso viel Spaß haben, wie wir beim Aufnehmen hatten.
In diesem Sinne frohe Weihnachten, genießt dieses Lied und habt eine schöne Zeit mit euren Lieben.
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