Kultur, Leben, Netz, Welt

Sonntagslese (#38)

+++ Fotos von komischen Wolken. +++ Die Umweltverschmutzung Chinas in Bildern. +++ Der Telegraph hat eine Liste der 10 wichtigsten Internet-Gesetze zusammengestellt. +++ Die BBC Natural History Crew hat einen Kampf zwischen 15 Meter langen und 40 Tonnen schweren Buckelwal-Männchen um ein Buckelwal-Weibchen gefilmt.  That’s epic! +++ Vom 14. Oktober bis heute fand in Berlin das Festival of Lights statt. Schöne Fotos gibt es hier, hier, hier und hier. +++ Noch mehr Lichtkunst: Auf dem Branchage-Filmfestival gab es dieses Jahr sehr schöne Architektur-Projektionen zu sehen. (via) +++

Leben, Welt

Hatchery Horrors


Creative Commons License by sheriffmitchell

Die Welt ist grausam. Zumindest die Menschen sind grausam. Anders lässt sich, was im folgenden Video gezeigt wird, wohl nicht erklären. Ein normaler Mensch kann sich sowas nicht ausdenken.

Ein Mitarbeiter der Tierschutzorganisation „Mercy for Animals“ hat das Video in der nordamerikanischen Hy-Line Hühnerbrutstätte in Spencer, Iowa, während einer Periode von zwei Wochen im Mai und Juni 2009 mit versteckter Kamera aufgenommen. Er hatte zuvor einen Job in dem Hühnerzucht-Betrieb angenommen, um die Aufzeichnung durchführen zu können.

In dem Video sieht man, wie die Küken von den sogenannten „Sexers“ nach Geschlecht sortiert und die noch lebenden männlichen Küken in eine Häckselmaschine befördert werden, weil diese für die Eierproduktion nutzlos und für die Fleischproduktion nicht profitabel sind. Solche Tötungsmethoden seien Standard in dieser Industrie. Fast 150.000 männliche Küken werden so täglich getötet, behauptet Mercy for Animals.

Andere Küken werden durch die schnell laufenden Sortiermaschinen tödlich verletzt und finden so ihren Weg ins Jenseits. (Ein bisschen Ausschuss ist ja immer.)

Mercy for Animals nimmt an, dass jährlich 200 Millionen männliche Küken getötet werden. Die Vereinigten Eierproduzenten (United Egg Producers) bestätigten diese Zahlenangabe sowie die Praxis dahinter.

There is, unfortunately, no way to breed eggs that only produce female hens,” said the group’s spokesman, Mitch Head. “If someone has a need for 200 million male chicks, we’re happy to provide them to anyone who wants them. But we can find no market, no need.
(AP)

In der Presseerklärung von Hy-Line heißt es außerdem, dass einige Methoden, die im Video als “sofortige Sterbehilfe” beschrieben werden, vielleicht grausam aussehen, aber von Tierveterinären und Wissenschaftlern unterstützt und befürwortet werden.

Auch die Animal Welfare Policies von Hy-Line lesen sich wie eine Farce:

The employees of Hy-Line International and our network of family farms understand the important contribution that our breeding flocks play in feeding millions of people around the world. To that end, we are committed to the humane and respectful treatment of each and every bird in our care. [...] Our employees and cooperators are specifically trained on the proper methods of handling birds to minimize distress or injury. [...]

Aber Töten ist schon okay.

Wie dem auch sei, am Ende ist es für die Küken ehe gehupft wie gesprungen. Vielleicht können sich die männlichen Küken ja sogar noch glücklich schätzen, nur ein Tag voller Qual zu erleben statt Jahre in grauenvoller Gefangenschaft.

Darum: Wenn Eier aus dem Supermarkt, dann Bio-Eier. Aber selbst da kann man sich ja nicht mehr sicher sein. Und was ist mit den ganzen Produkten, die Eier enthalten? Muss man ja doch gleich vollständig auf Bioprodukte umsteigen, um sein Gewissen zu bereinigen. Aber auch da kann man sich doch nicht sicher sein, oder? Also am besten gleich Veganer werden. Oder wie seht ihr das?

(via)

Netz

Hamster-Problem

In den USA scheinen Hamster so langsam eine echte Gefahr darzustellen…

Netz

Eine unüberwindbare Barriere

Hundeknast on YouTube

Man sollte eventuell in Zukunft drüber nachdenken eine Hürde aus Dosen in den nächsten Sci-Fi-Kinofilmen zu verwenden. Das wäre doch das ultimative Gefängnis. Zumindest für Chewbacca. Obwohl der Hund eher wie ein Ewok aussieht. Also dann halt für alles Haarige.

Netz

Die Welt braucht mehr Hühner

Wenn es mehr Hühner auf dieser Welt gäbe, würde es uns allen besser gehen. Hühner sorgen für Frieden. Merkt euch das!

1 Seiten