Netz

Besser twittern

Twittern kann, wenn man den richtigen Leuten folgt, wirklich Spaß machen. Bis man die richtigen Leute aber gefunden hat, folgt man erst mal massenhaft Menschen, von denen man annimmt, dass sie gute Inhalte verfassen. Das kann sehr schnell, sehr unübersichtlich werden und das macht dann sehr schnell auch keinen Spaß mehr. Eine Möglichkeit der twitterschen Informationsflut Herr zu werden, ist Tweetdeck, ein nettes kleines Stück Software, dass endlich Struktur in den Twitterwald bringt.

So ganz neu ist Tweetdeck nun nicht mehr und ich möchte das Tool nicht als absolute Neuheit präsentieren, aber den ein oder anderen war es bisher vielleicht fremd.

Was macht Tweetdeck denn nun? Erstmal nutzt es die Twitter-API, um auf deinen Twitter-Account zuzugreifen. In mehreren übersichtlichen Spalten zeigt dir Tweetdeck nun, die Tweets deiner Freunde, die Tweets in denen du erwähnt wirst und die angesagten Themen in der Twitterwelt an.

Damit sind die Möglichkeiten allerdings noch lange nicht erschöpft, Tweetdeck kann noch viel mehr, aber warum sollte ich mir jetzt die Finger wund schreiben, um euch alle Funktionen von Tweetdeck zu erklären, wenn Jan Tissler vom Upload-Magazin das schon richtig gut in einem Video zusammengefasst?

Die Möglichkeit verschiedene Twitter-User in Gruppen zusammenzufassen (bspw.: Arbeit, Freunde, Familie) und bestimmte Suchworte ständig abzufragen, um beispielsweise über eure Lieblingsband Tokio Hotel auf dem Laufenden zu sein, sind eine der ganz großen Stärken von Tweetdeck.

Ich persönlich nutze Tweetdeck auch in Verbindung mit Facebook, es ist nämlich nicht nur möglich mehrere Twitteraccounts zu verwalten, sondern auch die Statusupdates von Facebook anzeigen zu lassen. Ein kleines Highlight ist auch Twittscoop, in dieser Spalte werden euch die heißesten Themen in der Twitterwelt angezeigt. Manche News gibt es hier sogar schneller als bei der DPA.

Alles in allem stellt Tweetdeck mit seinem übersichtlichen Aufbau und nützlichen Funktionen tatsächlich eine erhebliche Arbeitserleichterung in Sachen twittern dar. Wer also unter den unzähligen Tweets die Übersicht zu verlieren droht, sollte sich die Software mal anschauen.

Tweetdeck ist eine Adobe AIR-Applikation, d. h. sie funktioniert mit Windows, Mac und Linux. Ihr braucht dazu aber eben AIR, was aber bei der Installation von Tweedeck problemlos mitinstalliert wird.

Leben

Was muss aufs G1 (#2) Musiktools

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Das man mit dem G1 nicht nur Telefonieren und SMS schreiben kann sollte eigentlich klar sein. Dass sich hinter der etwas biederen Fassade ein kleines Multimediawunder verbirgt, welches sich hinter dem iPhone nicht zu verstecken braucht. Heut will ich mal ein paar überaus praktische Multimedia-Tools präsentieren – diesmal mit den Schwerpunkt Musik.

Shazam

Wer kennt es nicht, man hört einen Song im Radio und denkt sich: “Hey, das ist aber total dufte, man man, wie der Song wohl heißt?!” Dann wartet man gespannt darauf, dass der Radiomoderator nach dem Song den Interpreten verrät und was passiert?! Es kommt Werbung – argh!! Genau für solche oder ähnliche Momente gibt es Shazam. Hört ihr einen unbekannten Song im Radio, startet ihr die App, haltet das Telefon an den Lautsprecher des Radios und schon analysiert Shazam den Song und wirft nach einigen Sekunden Interpret und Titel des Songs raus – inklusive die Möglichkeit den Titel gleich käuflich zu erwerben. Die Erkennungsrate ist erstaunlich hoch, selbst unbekanntere Titel werden gefunden. Shazam schafft es sogar zwischen Radio-Edit- und CD-Versionen von Songs zu unterscheiden. Also so werd selbst ich zum Musikfachmann…

Dizzler

Falls ihr euch jetzt sagt: Wow! Shazam ist ja total cool, aber ich hab gar kein Radio, dann kann ich euch beruhigen, fürs G1 gibt es was viel Besseres. Mit Dizzler könnt ihr zwar auch nur Musik hören, aber nicht so altertümlich wie im Radio, sondern On-Demand. Ihr wollt während eurer langweiligen Busfahrt Heino hören?! Kein Problem, einfach Dizzler gestartet und Heino gesucht, schon könnt ihr den Enzian besingen. Natürlich könnt ihr auch richtige Musik suchen und hören, der Service ist in jedem Fall kostenlos – UMTS solltet ihr aber auf jeden Fall aktiviert haben, hier wird schließlich richtig Männer-mäßig gestreamt.

Musical Lite

Wer jetzt meint: Pff! Ich HÖRE doch keine Musik, ich MACHE Musik! Dem ist auch geholfen. Mit Musical Lite bekommt ihr unter anderem ein Metronom im handlichen G1-Westentaschenformat. Nicht nur das, auch eine Stimmpfeife ist integriert. Ihr könnt euch dabei den Ton einfach vorspielen lassen oder aber ihr aktiviert das Mikrofon und spielt den Ton vor, das Handy antwortet dann, wie sich die richtige Tonhöhe anhört. Zusätzlich gibt’s noch ein Piano und ein Keyboard zum Melodienklimpern.

Ringdroid

Ihr so einen passenden Song gefunden, den ihr die ganze Zeit vor euch hinträllert, und möchtet ihn jetzt als Klingelton haben?! Kein Problem mit Ringdroid! Dieses Tool ermöglicht euch, MP3-Dateien, die auf eurer SD-Karte gespeichert sind direkt auf dem G1 zu einem Klingelton zurechtzuschneiden – und das mit nur ein paar Klicks! Wer gesprochenen Text dümmlicher Musik vorzieht, kann auch den integrierten Soundrekorder dazu benutzen, ein “RingRingRing, bitte Abnehmen, RingRingRing” aufnehmen und bearbeiten. Der so gestutzte Sound kann dann als Klingel-, Alarm- oder Benachrichtigungston gespeichert werden. Einfacher geht’s nicht.

Leben

Was muss aufs G1?!

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Ja so ein G1 ist schon was Feines, überall online gehen, Emails lesen, twittern und noch viel mehr. Die Möglichkeiten sind unendlich, das hatte Peter ja schon angedeutet.

Zusätzlich gibt es noch Tausende kleine Applikationen, die aufs Handy geladen werden können – die sind mal mehr, mal weniger sinnvoll, können einem aber häufig das Leben mit dem G1 extrem erleichtern, verkürzen sie doch die Wege zu bestimmten Einstellungen oder Kontakten. Ein paar dieser Must-Have-Apps möchte ich heute mal vorstellen.

Mein Fokus liegt dabei auf nützlichen System-Applikationen, welche keine Zusatzfunktionen für das G1 bereitstellen, sondern die Arbeit mit dem Handy erleichtern.
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