Leben

Wozu ist so eine verdammte Kokosnuss gut?

Wenn ich bisher immer an eine Kokosnuss gedacht habe, fühlte ich mich als wäre ich im Paradies: Sonne, Strand und Frauen, die einen mit einem Palmenwedel den Tag versüßen. In einem Baströcken gekleidet und mit Blüten umhangen servieren sie mir einen Cocktail, selbstverständlich in einer Kokosnuss, verziert mit Schirmchen und Strohhalm.

Als ich heut im REWE um die Ecke Kokosnüsse liegen sah, konnte ich nicht anders, als einfach mal zwei zu kaufen. Ich dachte es wäre das richtige Rezept, um aus den kalten München, zumindest für einen kurzen Moment, in die Welt des zuvor beschriebenen Zustandes einzutreten. Die ersten Kokosnüsse  in meinem Leben sollten es sein. Lecker Malibu, den hab wir ja eh im Kühlschrank,  in die Nuss gegossen und ausgeschlürft. So dacht ich mir es zumindest.

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Kaum zu Hause angekommen, schnell paar Youtube-Videos zum öffnen des Teils angeschaut, was soll ich sagen: So schwer wir gedacht, war das nicht! Kokosnuss offen. Kokosnusswasser rausgelassen. Kokosnusswasser mal gekostet. Fast gekotzt. Das ist ja ungenießbar. Also bissl weiter gehämmert, da solls ja auch noch Fruchtfleisch geben. Das schmeckte aber genauso kacke. Der Geschmack ist vergleichbar mit einer bitteren unreifen Nuss. Statt für vier Euro in Hawaii zu relaxen, fühl ich mich jetzt wie in Findsdorf. Und bevor ich die nächste Kokosnuss aufmache, wollt ich erstmal fragen was man mit so einer Kokosnuss überhaupt Sinnvolles anstellen kann.

Leben

Geträumtes

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Gestern hatte ich wieder einen sehr merkwürdigen Traum. Eigentlich ist es mittlerweile schon einige Wochen her, aber um hier wenigstens den Anschein von Aktualität zu wahren, schreibe ich gestern. Also, gestern hatte ich wieder einen sehr merkwürdigen Traum. weiterlesen…

Leben

Fuuuuuuußball

2115625278_8a4c1c833a1Creative Commons License by Ravages

Ich glaub ich schau zu viel Fußball zur Zeit. Träume fast jede Nacht davon. Letztens habe ich geträumt, ich wäre Spieler beim FC Bayern. Fast schon ein Albtraum, aber eben nur fast. Jedenfalls stand ein Spiel gegen Hertha an und beim Abschlusstraining standen wir  bei uns zu Hause aufm Hof rum und haben stur den Ball gegen das Garagentor gezimmert. Mit von der Partie waren übrigens Marco Pantelic und Andrey Voronin. Ich denke ich weiß wer da beim Uli ganz oben auf der Einkaufsliste steht.

Gestern dann gab es dann mal etwas angenehmes. Ich spielte bei Bremen. Zwar nur zweite Mannschaft, aber immerhin mit Özil zusammen. Ich weiß garnicht mehr, gegen wen wir spielten, jedenfalls begann das Spiel auf Rasen und endete aufeinmal in der Halle. Alles sehr merkwürdig, zumal ich auch noch im Sturm spielte. Wer mich und meine Chancenverwertung kennt, kann erahnen, wie merkwürdig das ganze war.

Damit ich in Zukunft wieder einen schön erholsamen und traumlosen Schlaf haben werde, muss ich mir wohl weniger Fussball zu schauen.

Aber erst wenn die Champions League zu ende ist. Und nach dem DfB-Pokal. Und vorallem erst wenn Sommerpause ist.

Dann aber wirklich.

Update: War ja klar, dass ich nach diesem 7:1 und dem lesen des Berichts über den letzten Besuch des Trainers in der Allianz Arena, wieder von den Bayern träumen würde. Diesmal war ich Gott sei Dank nur Zuschauer. Nix ungewöhnliches also, außer dass der Rasen, der in der Realität schon seltsam aussieht, nicht vorhanden war und stattdessen auf einer schwarzen Folie, auf der der vereinzelt Blumentöpfe standen, gespielt wurde und (Vorsicht, Insider!) der Niggo im Tor stand.

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